F93.2 Störung mit sozialer Ängstlichkeit des Kindesalters

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAStörungen des Sozialverhaltens und der Emotionen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Bei dieser Störung besteht ein Misstrauen gegenüber Fremden und soziale Besorgnis oder Angst, in neuen, fremden oder sozial bedrohlichen Situationen. Diese Kategorie sollte nur verwendet werden, wenn solche Ängste in der frühen Kindheit auftreten und sie ungewöhnlich stark ausgeprägt sind und zu deutlichen Problemen in der sozialen Funktionsfähigkeit führen.

Inklusive:

Vermeidende Störung in der Kindheit und Jugend

Diagnosehäufigkeit

192 Fälle · 64 % Frauen · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 87 % Kinder- und Jugendpsychiatrie’24

Rang 3318 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 12 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre6333,1 %32,2
5 bis unter 10 Jahre42202222 %46,0
10 bis unter 15 Jahre115397660 %50,2
15 bis unter 18 Jahre2982115 %50,6
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

5.665 Fälle

Überwiegend Kinder- und Jugendpsychiatrie (87 %)

  • Kinder- und Jugendpsychiatrie87 %4.936
  • Pädiatrie7,3 %416
  • Psychosomatik/Psychotherapie4,1 %231
  • Neurologie0,90 %51
  • Allgemeine Psychiatrie0,32 %18
  • Übrige 1 Abteilungen0,23 %13
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,23 %13

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F93.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Abkapselungsreaktion beim Jugendlichen
Primärschlüssel
Abkapselungsreaktion beim Kind
Primärschlüssel
Beziehungsschwierigkeiten beim Kind
Primärschlüssel
Beziehungsstörung beim Kind
Primärschlüssel
Emotionale Störung mit sozialer Ängstlichkeit im Kindesalter
Primärschlüssel
Jugendliche Beziehungsstörung
Primärschlüssel
Kontaktstörung beim Kind
Primärschlüssel
Scheu und Abkapselung beim Kind
Primärschlüssel
Soziale Ängstlichkeit im Kindesalter
Primärschlüssel
Störung mit sozialer Ängstlichkeit im Kindesalter
Primärschlüssel
Vermeidende Störung beim Jugendlichen
Primärschlüssel
Vermeidende Störung beim Kind
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Störung mit sozialer Ängstlichkeit des Kindesalters

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte