F81.- Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
1 – 124Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Definition:

Es handelt sich um Störungen, bei denen die normalen Muster des Fertigkeitserwerbs von frühen Entwicklungsstadien an gestört sind. Dies ist nicht einfach Folge eines Mangels an Gelegenheit zu lernen; es ist auch nicht allein als Folge einer Intelligenzminderung oder irgendeiner erworbenen Hirnschädigung oder -krankheit aufzufassen.

Subkodes6

F81.0 Lese- und Rechtschreibstörung1 – 124Morbi-RSA
F81.1 Isolierte Rechtschreibstörung1 – 124Morbi-RSA
F81.2 Rechenstörung1 – 124Morbi-RSA
F81.3 Kombinierte Störungen schulischer Fertigkeiten1 – 124Morbi-RSA
F81.8 Sonstige Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten1 – 124Morbi-RSA
F81.9 Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten, nicht näher bezeichnet1 – 124Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

84 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 67 % Pädiatrie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter F81.-.

Rang 1265 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 10 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000–2,0
5 bis unter 10 Jahre43222151 %2,3
10 bis unter 15 Jahre28141433 %10,6
15 bis unter 18 Jahre5146,0 %11,2
18 bis unter 20 Jahre2112,4 %169,5
20 bis unter 25 Jahre2112,4 %30,0
25 bis unter 30 Jahre1011,2 %2,0
30 bis unter 35 Jahre1101,2 %94,0
35 bis unter 40 Jahre000–15,3
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre1101,2 %12,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre1101,2 %–
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

72 Fälle

Überwiegend Pädiatrie (67 %)

  • Pädiatrie67 %48
  • Neurologie17 %12
  • Allgemeine Psychiatrie9,7 %7
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie2,8 %2
  • Innere Medizin1,4 %1
  • Übrige 2 Abteilungen2,8 %2
▸ Übrige einzeln
  • Psychosomatik/Psychotherapie1,4 %1
  • Sonstige Fachabteilung1,4 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte