F64.9 Störung der Geschlechtsidentität, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAStörungen der Geschlechtsidentität — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Störung der Geschlechtsrolle o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

11 Fälle · 64 % Männer · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 30 % Urologie’22

Rang 6095 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 26, der Frauen ab etwa 20 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1019,1 %1,0
18 bis unter 20 Jahre1019,1 %42,0
20 bis unter 25 Jahre33027 %4,0
25 bis unter 30 Jahre43136 %3,3
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre1109,1 %18,0
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre1019,1 %9,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

4.850 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Urologie, hat 30 %

  • Urologie30 %1.470
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe30 %1.449
  • Chirurgie21 %1.002
  • Plastische Chirurgie17 %834
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,1 %52
  • Übrige 9 Abteilungen0,89 %43
▸ Übrige einzeln
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,35 %17
  • Allgemeine Psychiatrie0,16 %8
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,082 %4
  • Unfallchirurgie0,082 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,062 %3
  • Dermatologie0,041 %2
  • Innere Medizin0,041 %2
  • Pädiatrie0,041 %2
  • Thoraxchirurgie0,021 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F64.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Geschlechterrollenstörung
Primärschlüssel
Geschlechtsidentitätsstörung
Primärschlüssel
Psychosexuelle Identitätsstörung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Störung der Geschlechtsidentität, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte