F52.2 Versagen genitaler Reaktionen

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere psychische Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Das Hauptproblem ist bei Männern die Erektionsstörung (Schwierigkeit, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr notwendige Erektion zu erlangen oder aufrecht zu erhalten). Bei Frauen ist das Hauptproblem mangelnde oder fehlende vaginale Lubrikation.

Inklusive:

Erektionsstörung (beim Mann)

Psychogene Impotenz

Störung der sexuellen Erregung bei der Frau

Exklusive:

Impotenz organischen Ursprungs N48.4

Diagnosehäufigkeit

66 Fälle · 98 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 79 % Urologie’24

Rang 4400 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 62, der Frauen ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1101,5 %–
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre2203,0 %1,8
35 bis unter 40 Jahre2203,0 %–
40 bis unter 45 Jahre4406,1 %5,0
45 bis unter 50 Jahre5507,6 %4,5
50 bis unter 55 Jahre2203,0 %2,5
55 bis unter 60 Jahre1212018 %3,7
60 bis unter 65 Jahre1414021 %4,4
65 bis unter 70 Jahre1312120 %4,6
70 bis unter 75 Jahre88012 %4,8
75 bis unter 80 Jahre2203,0 %5,0
80 bis unter 85 Jahre1101,5 %–
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

68 Fälle

Überwiegend Urologie (79 %)

  • Urologie79 %54
  • Allgemeine Psychiatrie5,9 %4
  • Neurologie5,9 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,9 %2
  • Chirurgie1,5 %1
  • Übrige 3 Abteilungen4,4 %3
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,5 %1
  • Plastische Chirurgie1,5 %1
  • Sonstige Fachabteilung1,5 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F52.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis26

Erektile Dysfunktion
Primärschlüssel
Erektile Impotenz
Primärschlüssel
Erektile Potenzschwäche
Primärschlüssel
Erektile Potenzstörung
Primärschlüssel
Erektile psychogene Impotenz
Primärschlüssel
Erektionsschwäche
Primärschlüssel
Erektionsstörung
Primärschlüssel
Erektionsstörung beim Mann
Primärschlüssel
Impotentia sexualis
Primärschlüssel
Impotenz
Primärschlüssel
Männliche psychogene Impotenz
Primärschlüssel
Nichtorganische erektile Dysfunktion
Primärschlüssel
Nichtorganische erektile Potenzstörung
Primärschlüssel
Nichtorganische Erektionsstörung beim Mann
Primärschlüssel
Potenzschwäche
Primärschlüssel
Potenzstörung
Primärschlüssel
▸ noch 10 Einträge
Potenzverlust
Primärschlüssel
Psychogene erektile Dysfunktion
Primärschlüssel
Psychogene Impotenz
Primärschlüssel
Psychogene Potenzschwäche
Primärschlüssel
Psychogene Potenzstörung
Primärschlüssel
Psychosomatische Potenzschwäche
Primärschlüssel
Psychosomatische Potenzstörung
Primärschlüssel
Sexuelle Erregungsstörung bei der Frau
Primärschlüssel
Sexuelle Impotenz
Primärschlüssel
Versagen der genitalen Reaktion
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Versagen genitaler Reaktionen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte