F51.0 Nichtorganische Insomnie

Kurz erklärt: Schlafstörungen ohne körperliche Ursache, zum Beispiel Ein- und Durchschlafstörungen.

ICD-10-GM 2016Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Definition:

Insomnie ist ein Zustandsbild mit einer ungenügenden Dauer und Qualität des Schlafes, das über einen beträchtlichen Zeitraum besteht und Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen und frühmorgendliches Erwachen einschließt. Insomnie ist ein häufiges Symptom vieler psychischer und somatischer Störungen und soll daher nur zusätzlich klassifiziert werden, wenn sie das klinische Bild beherrscht.

Exklusive:

Insomnie (organisch) G47.0

Alphabetisches Verzeichnis7

Akute Insomnie [Schlafanpassungsstörung]
Primärschlüssel
Idiopathische Insomnie
Primärschlüssel
Nichtorganische Hyposomnie
Primärschlüssel
Nichtorganische Insomnie
Primärschlüssel
Paradoxe Insomnie
Primärschlüssel
Psychogene Schlaflosigkeit
Primärschlüssel
Psychophysiologische Insomnie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Nichtorganische Insomnie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2016 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte