Kurz erklärt: Körperliche Beschwerden, für die sich keine ausreichende organische Ursache findet (somatoforme Störung).
Charakteristisch sind multiple, wiederholt auftretende und häufig wechselnde körperliche Symptome, die wenigstens zwei Jahre bestehen. Die meisten Patienten haben eine lange und komplizierte Patienten-Karriere hinter sich, sowohl in der Primärversorgung als auch in spezialisierten medizinischen Einrichtungen, wo viele negative Untersuchungen und ergebnislose explorative Operationen durchgeführt sein können. Die Symptome können sich auf jeden Körperteil oder jedes System des Körpers beziehen. Der Verlauf der Störung ist chronisch und fluktuierend und häufig mit einer langdauernden Störung des sozialen, interpersonalen und familiären Verhaltens verbunden. Eine kurzdauernde (weniger als zwei Jahre) und weniger auffallende Symptomatik wird besser unter F45.1 klassifiziert (undifferenzierte Somatisierungsstörung).
Briquet-Syndrom
Multiple psychosomatische Störung
Simulation [bewusste Simulation] Z76.8
1. Gibt ein freiwillig versicherter Selbstständiger vor Beginn eines Krankengeldanspruchs seine Erwerbstätigkeit auf, hat er keinen Anspruch auf Krankengeld, weil die Arbeitsunfähigkeit keinen Ausfall seines Arbeitseinkommens bedingt. 2. Ein mit Anspruch auf Krankengeld freiwillig versicherter Selbstständiger gibt seine Erwerbstätigkeit nicht auf, wenn er sie nur aufgrund ärztlicher Arbeitsunfähigkeitsfeststellung tatsächlich nicht ausübt, auch wenn diese sich später als unrichtig erweist.
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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.
3.378 Fälle · 66 % Frauen · Gipfel 40 bis unter 45 Jahre · 16 % Sonstige Fachabteilung’24
Rang 802 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,019 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 43, der Frauen ab etwa 48 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 1 bis unter 5 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 5 bis unter 10 Jahre | 24 | 15 | 9 | 0,71 % | 6,2 |
| 10 bis unter 15 Jahre | 177 | 62 | 115 | 5,2 % | 21,0 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 183 | 41 | 142 | 5,4 % | 19,6 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 61 | 19 | 42 | 1,8 % | 15,0 |
| 20 bis unter 25 Jahre | 161 | 56 | 105 | 4,8 % | 12,1 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 207 | 101 | 106 | 6,1 % | 14,2 |
| 30 bis unter 35 Jahre | 258 | 105 | 153 | 7,6 % | 11,9 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 247 | 104 | 143 | 7,3 % | 14,9 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 322 | 130 | 192 | 9,5 % | 15,4 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 279 | 105 | 174 | 8,3 % | 15,1 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 305 | 111 | 194 | 9,0 % | 15,7 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 301 | 101 | 200 | 8,9 % | 15,8 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 256 | 77 | 179 | 7,6 % | 15,7 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 184 | 40 | 144 | 5,4 % | 16,7 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 157 | 46 | 111 | 4,6 % | 13,7 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 104 | 22 | 82 | 3,1 % | 15,4 |
| 80 bis unter 85 Jahre | 99 | 16 | 83 | 2,9 % | 13,8 |
| 85 bis unter 90 Jahre | 46 | 6 | 40 | 1,4 % | 13,1 |
| 90 bis unter 95 Jahre | 6 | 2 | 4 | 0,18 % | 8,9 |
| ab 95 Jahren | 1 | 0 | 1 | 0,030 % | – |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 11,9 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 21,0 Tagen (10 bis unter 15 Jahre).
Keine Abteilung überwiegt — die größte, Sonstige Fachabteilung, hat 16 %
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F45.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte