F44.9 Dissoziative Störung [Konversionsstörung], nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSARezidivierende depressive Störung (> 54 Jahre), sonstige, n.n.bez. rezidivierende depressive Störungen, dissoziative Störungen, n.n.bez., sonstige Angst- und anhaltende affektive Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

403 Fälle · 77 % Frauen · Gipfel 15 bis unter 18 Jahre · 53 % Neurologie’23

Rang 2588 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 35, der Frauen ab etwa 29 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1100,25 %1,0
5 bis unter 10 Jahre5321,2 %4,0
10 bis unter 15 Jahre3410248,4 %13,6
15 bis unter 18 Jahre4673911 %3,3
18 bis unter 20 Jahre335288,2 %11,5
20 bis unter 25 Jahre46113511 %6,5
25 bis unter 30 Jahre354318,7 %18,3
30 bis unter 35 Jahre346288,4 %9,8
35 bis unter 40 Jahre408329,9 %13,8
40 bis unter 45 Jahre3410248,4 %13,8
45 bis unter 50 Jahre2711166,7 %10,9
50 bis unter 55 Jahre245196,0 %22,1
55 bis unter 60 Jahre15693,7 %10,3
60 bis unter 65 Jahre13493,2 %13,3
65 bis unter 70 Jahre6151,5 %17,8
70 bis unter 75 Jahre3030,74 %18,0
75 bis unter 80 Jahre1010,25 %7,0
80 bis unter 85 Jahre3120,74 %11,3
85 bis unter 90 Jahre3120,74 %1,7
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

9.908 Fälle

Vor allem Neurologie und Allgemeine Psychiatrie (53 % und 13 %)

  • Neurologie53 %5.288
  • Allgemeine Psychiatrie13 %1.286
  • Pädiatrie12 %1.210
  • Innere Medizin7,1 %705
  • Psychosomatik/Psychotherapie5,8 %578
  • Übrige 22 Abteilungen8,5 %841
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin2,4 %240
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie2,1 %208
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %133
  • Kardiologie1,0 %100
  • Neurochirurgie0,49 %49
  • Gastroenterologie0,27 %27
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,19 %19
  • Geriatrie0,16 %16
  • Chirurgie0,12 %12
  • Unfallchirurgie0,091 %9
  • Kinderkardiologie0,061 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,050 %5
  • Orthopädie0,030 %3
  • Pneumologie0,030 %3
  • Endokrinologie0,020 %2
  • Kinderchirurgie0,020 %2
  • Nephrologie0,020 %2
  • Dermatologie0,010 %1
  • Geburtshilfe0,010 %1
  • Gefäßchirurgie0,010 %1
  • Neonatologie0,010 %1
  • Urologie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Akute hysterische Psychose
Primärschlüssel
Dissoziative Reaktion
Primärschlüssel
Dissoziative Störung
Primärschlüssel
Hysterie
Primärschlüssel
Hysterische Neurose
Primärschlüssel
Hysterische Psychoneurose
Primärschlüssel
Hysterische Reaktion
Primärschlüssel
Kompensationsneurose
Primärschlüssel
Konversionshysterie
Primärschlüssel
Konversionsneurose
Primärschlüssel
Konversionsreaktion
Primärschlüssel
Konversionsstörung
Primärschlüssel
Konversionsstörung mit Hysterie
Primärschlüssel
Konversionsstörung mit Neurose
Primärschlüssel
Reaktive Konversionsstörung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Dissoziative Störung [Konversionsstörung], nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte