F44.8- Sonstige dissoziative Störungen [Konversionsstörungen]

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstige dissoziative Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes4

F44.80 Ganser-SyndromMorbi-RSA
F44.81 Multiple Persönlichkeit(sstörung)Morbi-RSA
F44.82 Transitorische dissoziative Störungen [Konversionsstörungen] in Kindheit und JugendMorbi-RSA
F44.88 Sonstige dissoziative Störungen [Konversionsstörungen]Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

1.181 Fälle · 79 % Frauen · Gipfel 15 bis unter 18 Jahre · 53 % Neurologie’23

Rang 1551 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre8440,68 %10,8
10 bis unter 15 Jahre558474,7 %10,9
15 bis unter 18 Jahre1452212312 %12,5
18 bis unter 20 Jahre5711464,8 %11,1
20 bis unter 25 Jahre1444210212 %21,8
25 bis unter 30 Jahre122239910 %28,2
30 bis unter 35 Jahre9626708,1 %25,2
35 bis unter 40 Jahre936877,9 %27,0
40 bis unter 45 Jahre118229610,0 %36,2
45 bis unter 50 Jahre9218747,8 %25,9
50 bis unter 55 Jahre7011595,9 %27,9
55 bis unter 60 Jahre7724536,5 %25,1
60 bis unter 65 Jahre3915243,3 %15,8
65 bis unter 70 Jahre266202,2 %18,1
70 bis unter 75 Jahre162141,4 %11,7
75 bis unter 80 Jahre6060,51 %5,3
80 bis unter 85 Jahre122101,0 %4,4
85 bis unter 90 Jahre4310,34 %12,8
90 bis unter 95 Jahre1010,085 %16,0
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 10,9 Tagen (10 bis unter 15 Jahre) und ⌀ 36,2 Tagen (40 bis unter 45 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

9.908 Fälle

Vor allem Neurologie und Allgemeine Psychiatrie (53 % und 13 %)

  • Neurologie53 %5.288
  • Allgemeine Psychiatrie13 %1.286
  • Pädiatrie12 %1.210
  • Innere Medizin7,1 %705
  • Psychosomatik/Psychotherapie5,8 %578
  • Übrige 22 Abteilungen8,5 %841
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin2,4 %240
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie2,1 %208
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %133
  • Kardiologie1,0 %100
  • Neurochirurgie0,49 %49
  • Gastroenterologie0,27 %27
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,19 %19
  • Geriatrie0,16 %16
  • Chirurgie0,12 %12
  • Unfallchirurgie0,091 %9
  • Kinderkardiologie0,061 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,050 %5
  • Orthopädie0,030 %3
  • Pneumologie0,030 %3
  • Endokrinologie0,020 %2
  • Kinderchirurgie0,020 %2
  • Nephrologie0,020 %2
  • Dermatologie0,010 %1
  • Geburtshilfe0,010 %1
  • Gefäßchirurgie0,010 %1
  • Neonatologie0,010 %1
  • Urologie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige dissoziative Störungen [Konversionsstörungen]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte