F41.9 Angststörung, nicht näher bezeichnet

Kurz erklärt: Angststörung: übermäßige, belastende Angst — als Panikattacken, als anhaltende Besorgtheit oder gemischt.

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere psychische Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Angst o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

506 Fälle · 65 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 44 % Allgemeine Psychiatrie’22

Rang 2313 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 47, der Frauen ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2110,40 %12,5
5 bis unter 10 Jahre9541,8 %18,4
10 bis unter 15 Jahre3312216,5 %13,9
15 bis unter 18 Jahre256194,9 %20,2
18 bis unter 20 Jahre10282,0 %11,0
20 bis unter 25 Jahre3417176,7 %13,1
25 bis unter 30 Jahre247174,7 %16,3
30 bis unter 35 Jahre2812165,5 %6,4
35 bis unter 40 Jahre3616207,1 %19,0
40 bis unter 45 Jahre15783,0 %12,2
45 bis unter 50 Jahre268185,1 %12,2
50 bis unter 55 Jahre3411236,7 %12,8
55 bis unter 60 Jahre3416186,7 %17,2
60 bis unter 65 Jahre3112196,1 %5,5
65 bis unter 70 Jahre3310236,5 %11,4
70 bis unter 75 Jahre227154,3 %8,8
75 bis unter 80 Jahre336276,5 %5,9
80 bis unter 85 Jahre4816329,5 %7,5
85 bis unter 90 Jahre234194,5 %10,2
90 bis unter 95 Jahre5140,99 %8,0
ab 95 Jahren1010,20 %1,0

Behandelnde Fachabteilung

17.717 Fälle

Vor allem Allgemeine Psychiatrie und Psychosomatik/Psychotherapie (44 % und 19 %)

  • Allgemeine Psychiatrie44 %7.792
  • Psychosomatik/Psychotherapie19 %3.341
  • Innere Medizin17 %2.971
  • Neurologie6,8 %1.202
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie5,4 %958
  • Übrige 23 Abteilungen8,2 %1.453
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie4,2 %737
  • Kardiologie2,0 %349
  • Geriatrie0,71 %126
  • Gastroenterologie0,43 %77
  • Sonstige Fachabteilung0,21 %37
  • Pneumologie0,16 %29
  • Intensivmedizin0,11 %20
  • Chirurgie0,090 %16
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,079 %14
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,068 %12
  • Nephrologie0,051 %9
  • Endokrinologie0,034 %6
  • Unfallchirurgie0,034 %6
  • Neurochirurgie0,023 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %2
  • Plastische Chirurgie0,011 %2
  • Augenheilkunde0,006 %1
  • Gefäßchirurgie0,006 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,006 %1
  • Herzchirurgie0,006 %1
  • Rheumatologie0,006 %1
  • Thoraxchirurgie0,006 %1
  • Urologie0,006 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F41.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Ängstlichkeit
Primärschlüssel
Angst
Primärschlüssel
Angsterkrankung
Primärschlüssel
Angstgefühl
Primärschlüssel
Angststörung
Primärschlüssel
Bänglichkeit
Primärschlüssel
Bangigkeit
Primärschlüssel
Befürchtung
Primärschlüssel
Pessimismus
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Angststörung, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte