F33.0 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode

Kurz erklärt: Wiederkehrende Depression: es gab schon frühere depressive Phasen; die vierte Stelle beschreibt die aktuelle Phase.

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAWahn, Demenz bei anderen Erkrankungen, spezifische Zwangsstörungen, sonstige manische und bipolare affektive Störungen, schwere Depression ohne Rezidiv, rezidivierende depressive Störung (< 55 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Eine Störung, die durch wiederholte depressive Episoden gekennzeichnet ist, wobei die gegenwärtige Episode leicht ist (siehe F32.0), ohne Manie in der Anamnese.

Diagnosehäufigkeit

337 Fälle · 62 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 72 % Allgemeine Psychiatrie’24

Rang 2741 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2200,59 %14,3
15 bis unter 18 Jahre10463,0 %28,7
18 bis unter 20 Jahre7252,1 %4,5
20 bis unter 25 Jahre2714138,0 %23,1
25 bis unter 30 Jahre2211116,5 %21,1
30 bis unter 35 Jahre2410147,1 %17,2
35 bis unter 40 Jahre9452,7 %32,3
40 bis unter 45 Jahre203175,9 %23,8
45 bis unter 50 Jahre225176,5 %15,0
50 bis unter 55 Jahre241597,1 %33,1
55 bis unter 60 Jahre2611157,7 %20,9
60 bis unter 65 Jahre40231712 %10,0
65 bis unter 70 Jahre36122411 %7,1
70 bis unter 75 Jahre228146,5 %15,8
75 bis unter 80 Jahre133103,9 %14,2
80 bis unter 85 Jahre162144,7 %8,7
85 bis unter 90 Jahre140144,2 %14,2
90 bis unter 95 Jahre3030,89 %4,0
ab 95 Jahren000–20,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

160.475 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (72 %)

  • Allgemeine Psychiatrie72 %115.931
  • Psychosomatik/Psychotherapie26 %41.511
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,94 %1.509
  • Innere Medizin0,42 %671
  • Neurologie0,22 %352
  • Übrige 18 Abteilungen0,31 %501
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,091 %146
  • Gastroenterologie0,044 %70
  • Pädiatrie0,039 %62
  • Sonstige Fachabteilung0,036 %58
  • Kardiologie0,022 %36
  • Neurochirurgie0,022 %35
  • Intensivmedizin0,019 %30
  • Chirurgie0,011 %18
  • Pneumologie0,006 %9
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,005 %8
  • Orthopädie0,004 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,003 %5
  • Nephrologie0,003 %5
  • Unfallchirurgie0,003 %5
  • Endokrinologie0,002 %4
  • Urologie0,001 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,001 %1
  • Kinderkardiologie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F33.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Rezidivierende depressive Störung als leichte Episode
Primärschlüssel
Rezidivierende leichte Episoden einer depressiven Reaktion
Primärschlüssel
Rezidivierende leichte Episoden einer psychogenen Depression
Primärschlüssel
Rezidivierende leichte Episoden einer reaktiven Depression
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte