F19.7 Psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen: Restzustand und verzögert auftretende psychotische Störung

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSARezidivierende schwere Depression, näher bezeichnete bipolare affektive Störungen, alkohol- oder drogeninduzierte psychotische Störung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über F19.-

Die allgemeinen Hinweise zu den Kategorien F10–F19 in der ICD-10-GM sind zu beachten.

gilt über F19.-

Die einzelnen konsumierten Substanzen werden, wann immer möglich, entsprechend ihrer Art und Auswirkung so genau wie möglich kodiert.

SEG-4KDE 14: Alkoholrausch01.01.2026

Abgrenzung bei der Kodierung als Hauptdiagnose für stationäre Behandlung: F10.0 Psychische Störungen und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Akute Intoxikation [akuter Rausch] gegen T51.0 Toxische Wirkung von vorwiegend nicht medizinisch verwendeten Substanzen, Toxische Wirkung von Alkohol, Äthanol

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

234 Fälle · 74 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 57 % Allgemeine Psychiatrie’24

Rang 3095 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 34, der Frauen ab etwa 40 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,43 %–
15 bis unter 18 Jahre5322,1 %32,5
18 bis unter 20 Jahre13855,6 %16,0
20 bis unter 25 Jahre3633315 %16,2
25 bis unter 30 Jahre2822612 %29,7
30 bis unter 35 Jahre2924512 %16,0
35 bis unter 40 Jahre3426815 %20,4
40 bis unter 45 Jahre36201615 %36,5
45 bis unter 50 Jahre161156,8 %28,2
50 bis unter 55 Jahre8623,4 %22,8
55 bis unter 60 Jahre201378,5 %62,8
60 bis unter 65 Jahre2200,85 %20,3
65 bis unter 70 Jahre5412,1 %30,0
70 bis unter 75 Jahre000–2,0
75 bis unter 80 Jahre1100,43 %–
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

26.875 Fälle

Vor allem Allgemeine Psychiatrie und Innere Medizin (57 % und 27 %)

  • Allgemeine Psychiatrie57 %15.371
  • Innere Medizin27 %7.250
  • Intensivmedizin4,2 %1.140
  • Pädiatrie2,7 %739
  • Kardiologie2,2 %587
  • Übrige 23 Abteilungen6,7 %1.788
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie2,1 %567
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie1,6 %423
  • Neurologie1,1 %283
  • Sonstige Fachabteilung0,92 %248
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,27 %73
  • Chirurgie0,17 %47
  • Pneumologie0,17 %45
  • Unfallchirurgie0,14 %37
  • Nephrologie0,060 %16
  • Endokrinologie0,052 %14
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,041 %11
  • Orthopädie0,019 %5
  • Geriatrie0,011 %3
  • Kinderkardiologie0,011 %3
  • Gefäßchirurgie0,007 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,007 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,007 %2
  • Neurochirurgie0,007 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,004 %1
  • Herzchirurgie0,004 %1
  • Kinderchirurgie0,004 %1
  • Neonatologie0,004 %1
  • Urologie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F19.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Nachhallzustand
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen: Restzustand und verzögert auftretende psychotische Störung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte