F15.5 Psychische und Verhaltensstörungen durch andere Stimulanzien, einschließlich Koffein: Psychotische Störung

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAlkohol- oder drogeninduzierte Psychose — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über F15.-

Die allgemeinen Hinweise zu den Kategorien F10–F19 in der ICD-10-GM sind zu beachten.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

2.400 Fälle · 77 % Männer · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 83 % Allgemeine Psychiatrie’22

Rang 991 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,014 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,042 %1,0
15 bis unter 18 Jahre141040,58 %26,5
18 bis unter 20 Jahre6045152,5 %18,7
20 bis unter 25 Jahre34124010114 %18,1
25 bis unter 30 Jahre4463479919 %15,6
30 bis unter 35 Jahre55742912823 %14,6
35 bis unter 40 Jahre47837410420 %14,6
40 bis unter 45 Jahre2922345812 %13,8
45 bis unter 50 Jahre12589365,2 %14,7
50 bis unter 55 Jahre5945142,5 %15,5
55 bis unter 60 Jahre181530,75 %25,5
60 bis unter 65 Jahre7610,29 %7,0
65 bis unter 70 Jahre2200,083 %5,5
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 13,8 Tagen (40 bis unter 45 Jahre) und ⌀ 18,7 Tagen (18 bis unter 20 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

9.890 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (83 %)

  • Allgemeine Psychiatrie83 %8.199
  • Innere Medizin7,8 %774
  • Pädiatrie3,1 %302
  • Intensivmedizin2,1 %203
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie1,6 %156
  • Übrige 14 Abteilungen2,6 %256
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,67 %66
  • Gastroenterologie0,59 %58
  • Sonstige Fachabteilung0,56 %55
  • Neurologie0,47 %46
  • Pneumologie0,071 %7
  • Chirurgie0,061 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,040 %4
  • Endokrinologie0,030 %3
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,030 %3
  • Kinderkardiologie0,020 %2
  • Nephrologie0,020 %2
  • Unfallchirurgie0,020 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,010 %1
  • Kinderchirurgie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F15.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Psychische und Verhaltensstörungen durch andere Stimulanzien, einschließlich Koffein: Psychotische Störung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte