F13.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAbhängigkeitssyndrome, Wahn, Demenz bei anderen Erkrankungen, spezifische Zwangsstörungen, sonstige manische und bipolare affektive Störungen, schwere Depression ohne Rezidiv, rezidivierende depressive Störung (< 55 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über F13.-

Die allgemeinen Hinweise zu den Kategorien F10–F19 in der ICD-10-GM sind zu beachten.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

6.616 Fälle · 62 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 76 % Allgemeine Psychiatrie’24

Rang 490 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,037 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 38, der Frauen ab etwa 49 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000–23,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre5320,076 %1,0
15 bis unter 18 Jahre10763441,6 %24,3
18 bis unter 20 Jahre2941891054,4 %16,0
20 bis unter 25 Jahre85663921713 %16,7
25 bis unter 30 Jahre6544901649,9 %18,3
30 bis unter 35 Jahre5533871668,4 %18,6
35 bis unter 40 Jahre6314571749,5 %17,1
40 bis unter 45 Jahre6244251999,4 %19,2
45 bis unter 50 Jahre6173982199,3 %19,5
50 bis unter 55 Jahre5113121997,7 %19,9
55 bis unter 60 Jahre5002642367,6 %21,4
60 bis unter 65 Jahre4432042396,7 %20,1
65 bis unter 70 Jahre2831041794,3 %22,2
70 bis unter 75 Jahre207631443,1 %24,2
75 bis unter 80 Jahre13744932,1 %23,0
80 bis unter 85 Jahre12628981,9 %26,9
85 bis unter 90 Jahre6218440,94 %19,8
90 bis unter 95 Jahre6150,091 %25,8
ab 95 Jahren000–11,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 16,0 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 26,9 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

9.814 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (76 %)

  • Allgemeine Psychiatrie76 %7.435
  • Innere Medizin13 %1.273
  • Intensivmedizin2,4 %233
  • Pädiatrie2,1 %206
  • Neurologie1,5 %152
  • Übrige 15 Abteilungen5,2 %515
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,2 %121
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie1,0 %103
  • Gastroenterologie1,0 %102
  • Sonstige Fachabteilung0,84 %82
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,34 %33
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,20 %20
  • Pneumologie0,13 %13
  • Nephrologie0,11 %11
  • Unfallchirurgie0,092 %9
  • Chirurgie0,071 %7
  • Geriatrie0,061 %6
  • Endokrinologie0,031 %3
  • Orthopädie0,031 %3
  • Dermatologie0,010 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F13.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis39

Abhängigkeit von Äthylbromid
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Amobarbital
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Amytal
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Barbital
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Barbituraten
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Benzodiazepin
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Bromid a.n.k.
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Chloralhydrat
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Chlordiazepoxid
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Cloralbetain
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Diazepam
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Gabapentin
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Glutethimid
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Hypnotika a.n.k.
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Luminal
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Meprobamat
Primärschlüssel
▸ noch 23 Einträge
Abhängigkeit von Methaqualon
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Methylbromid
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Methylsulfonal
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Nembutal
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Neraval
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Neravan
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Neurobarb
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Nichtbarbiturat mit Barbiturat-Effekt
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Nichtbarbiturat-Sedativa
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Paraldehyd
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Pentobarbital
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Pentothal
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Phenobarbital
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Pregabalin
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Schlafmittel
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Secobarbital
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Seconal
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Sedativa a.n.k.
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Tranquilizer a.n.k.
Primärschlüssel
Abhängigkeitssyndrom bei Gebrauch von Sedativa und Hypnotika
Primärschlüssel
Chronischer Bromismus
Primärschlüssel
Schlafmittelsucht
Primärschlüssel
Abhängigkeit von Arzneimittel mit tiefer Bewusstlosigkeit a.n.k.
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte