E89.4 Ovarialinsuffizienz nach medizinischen Maßnahmen

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAMetabolische Störungen ohne prospektive Kostenrelevanz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über E89.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über E89.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

3 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 58 % Innere Medizin’24

Rang 6883 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 38 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000–1,0
30 bis unter 35 Jahre10133 %1,0
35 bis unter 40 Jahre10133 %1,5
40 bis unter 45 Jahre10133 %1,5
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

512 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Chirurgie (58 % und 9,6 %)

  • Innere Medizin58 %298
  • Chirurgie9,6 %49
  • Gastroenterologie8,2 %42
  • Kardiologie3,9 %20
  • Geriatrie3,3 %17
  • Übrige 16 Abteilungen17 %86
▸ Übrige einzeln
  • Endokrinologie2,9 %15
  • Neurologie2,5 %13
  • Nephrologie2,0 %10
  • Pädiatrie1,8 %9
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,6 %8
  • Nuklearmedizin1,4 %7
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,78 %4
  • Neurochirurgie0,78 %4
  • Intensivmedizin0,59 %3
  • Urologie0,59 %3
  • Gefäßchirurgie0,39 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,39 %2
  • Pneumologie0,39 %2
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,39 %2
  • Augenheilkunde0,20 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,20 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E89.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Iatrogenes Ovarversagen
Primärschlüssel
Ovarialinsuffizienz nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Ovarialinsuffizienz nach medizinischen Maßnahmen
Primärschlüssel
Ovarversagen nach medizinischen Maßnahmen
Primärschlüssel
Postablatives Nachlassen der Ovarfunktion
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Ovarialinsuffizienz nach medizinischen Maßnahmen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte