E89.0 Hypothyreose nach medizinischen Maßnahmen

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAMetabolische Störungen ohne prospektive Kostenrelevanz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Hypothyreose nach Bestrahlung

Postoperative Hypothyreose

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über E89.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über E89.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

236 Fälle · 76 % Frauen · Gipfel 75 bis unter 80 Jahre · 58 % Innere Medizin’24

Rang 3085 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,42 %–
15 bis unter 18 Jahre000–7,0
18 bis unter 20 Jahre000–4,5
20 bis unter 25 Jahre7163,0 %5,0
25 bis unter 30 Jahre100104,2 %7,0
30 bis unter 35 Jahre7433,0 %3,1
35 bis unter 40 Jahre154116,4 %2,9
40 bis unter 45 Jahre9183,8 %4,6
45 bis unter 50 Jahre196138,1 %6,6
50 bis unter 55 Jahre202188,5 %11,8
55 bis unter 60 Jahre199108,1 %4,9
60 bis unter 65 Jahre173147,2 %11,9
65 bis unter 70 Jahre121115,1 %6,7
70 bis unter 75 Jahre2461810 %10,8
75 bis unter 80 Jahre2671911 %8,6
80 bis unter 85 Jahre238159,7 %12,3
85 bis unter 90 Jahre204168,5 %8,9
90 bis unter 95 Jahre6152,5 %7,1
ab 95 Jahren1010,42 %3,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

512 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Chirurgie (58 % und 9,6 %)

  • Innere Medizin58 %298
  • Chirurgie9,6 %49
  • Gastroenterologie8,2 %42
  • Kardiologie3,9 %20
  • Geriatrie3,3 %17
  • Übrige 16 Abteilungen17 %86
▸ Übrige einzeln
  • Endokrinologie2,9 %15
  • Neurologie2,5 %13
  • Nephrologie2,0 %10
  • Pädiatrie1,8 %9
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,6 %8
  • Nuklearmedizin1,4 %7
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,78 %4
  • Neurochirurgie0,78 %4
  • Intensivmedizin0,59 %3
  • Urologie0,59 %3
  • Gefäßchirurgie0,39 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,39 %2
  • Pneumologie0,39 %2
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,39 %2
  • Augenheilkunde0,20 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,20 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E89.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Erworbenes Fehlen der Schilddrüse
Primärschlüssel
Erworbenes Fehlen der Thyreoidea
Primärschlüssel
Hypothyreoidismus nach Bestrahlung
Primärschlüssel
Hypothyreoidismus nach medizinischen Maßnahmen
Primärschlüssel
Hypothyreoidismus nach Operation
Primärschlüssel
Hypothyreose nach Bestrahlung
Primärschlüssel
Hypothyreose nach medizinischen Maßnahmen
Primärschlüssel
Hypothyreose nach Strumektomie
Primärschlüssel
Hypothyreose nach Thyreoidektomie
Primärschlüssel
Postoperative Hypothyreose
Primärschlüssel
Postoperativer Hypothyreoidismus
Primärschlüssel
Status nach Thyreoidektomie mit Hypothyreose
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Hypothyreose nach medizinischen Maßnahmen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte