E88.3 Tumorlyse-Syndrom

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSALungenmetastasen und Metastasen der Verdauungsorgane (< 75 Jahre) / Tumorlyse-Syndrom — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Tumorlyse (nach zytostatischer Therapie bei Neoplasie) (spontan)

Diagnosehäufigkeit

50 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 42 % Plastische Chirurgie’22

Rang 4743 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 70, der Frauen ab etwa 77 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1012,0 %4,0
55 bis unter 60 Jahre2204,0 %13,5
60 bis unter 65 Jahre53210 %3,4
65 bis unter 70 Jahre1210224 %6,6
70 bis unter 75 Jahre75214 %4,1
75 bis unter 80 Jahre103720 %5,2
80 bis unter 85 Jahre94518 %7,7
85 bis unter 90 Jahre3216,0 %5,7
90 bis unter 95 Jahre1102,0 %3,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

9.394 Fälle

Vor allem Plastische Chirurgie und Chirurgie (42 % und 27 %)

  • Plastische Chirurgie42 %3.966
  • Chirurgie27 %2.548
  • Sonstige Fachabteilung11 %1.067
  • Dermatologie4,5 %423
  • Innere Medizin3,8 %357
  • Übrige 23 Abteilungen11 %1.033
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie2,4 %228
  • Gefäßchirurgie2,0 %192
  • Pädiatrie1,7 %162
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,3 %125
  • Unfallchirurgie1,3 %119
  • Gastroenterologie0,47 %44
  • Kardiologie0,37 %35
  • Pneumologie0,20 %19
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,17 %16
  • Neurologie0,15 %14
  • Geriatrie0,14 %13
  • Neurochirurgie0,13 %12
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,12 %11
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,11 %10
  • Nephrologie0,11 %10
  • Thoraxchirurgie0,096 %9
  • Intensivmedizin0,053 %5
  • Neonatologie0,032 %3
  • Herzchirurgie0,021 %2
  • Endokrinologie0,011 %1
  • Kinderchirurgie0,011 %1
  • Kinderkardiologie0,011 %1
  • Rheumatologie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E88.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Tumorlyse nach zytostatischer Therapie bei Neoplasie
Primärschlüssel
Tumorlyse-Syndrom
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Tumorlyse-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte