E78.0 Reine Hypercholesterinämie

Kurz erklärt: Fettstoffwechselstörung, zum Beispiel erhöhtes Cholesterin oder erhöhte Blutfette.

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAStörungen des Lipoproteinstoffwechsels und sonstige Lipidämien ohne LDL-Apherese — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 3Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Familiäre Hypercholesterinämie

Hyperbetalipoproteinämie

Hyperlipidämie, Gruppe A

Hyperlipoproteinämie Typ IIa nach Fredrickson

Hyperlipoproteinämie vom Low-density-lipoprotein-Typ [LDL]

Diagnosehäufigkeit

144 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 30 % Innere Medizin’24

Rang 3612 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2111,4 %2,3
5 bis unter 10 Jahre2111,4 %2,0
10 bis unter 15 Jahre8265,6 %1,0
15 bis unter 18 Jahre7164,9 %3,0
18 bis unter 20 Jahre1100,69 %–
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000–2,0
30 bis unter 35 Jahre1100,69 %–
35 bis unter 40 Jahre1100,69 %1,0
40 bis unter 45 Jahre2201,4 %4,0
45 bis unter 50 Jahre5503,5 %1,5
50 bis unter 55 Jahre3212,1 %16,0
55 bis unter 60 Jahre12578,3 %1,3
60 bis unter 65 Jahre1710712 %1,8
65 bis unter 70 Jahre24121217 %2,8
70 bis unter 75 Jahre23101316 %4,0
75 bis unter 80 Jahre1651111 %2,4
80 bis unter 85 Jahre13499,0 %3,6
85 bis unter 90 Jahre6334,2 %4,3
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren1010,69 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

576 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 30 %

  • Innere Medizin30 %173
  • Chirurgie24 %137
  • Gefäßchirurgie14 %82
  • Gastroenterologie8,0 %46
  • Kardiologie7,5 %43
  • Übrige 24 Abteilungen16 %95
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie3,6 %21
  • Herzchirurgie3,3 %19
  • Nephrologie1,6 %9
  • Orthopädie1,0 %6
  • Neurologie0,87 %5
  • Plastische Chirurgie0,69 %4
  • Urologie0,69 %4
  • Endokrinologie0,52 %3
  • Geriatrie0,52 %3
  • Unfallchirurgie0,52 %3
  • Allgemeine Psychiatrie0,35 %2
  • Augenheilkunde0,35 %2
  • Neurochirurgie0,35 %2
  • Pneumologie0,35 %2
  • Dermatologie0,17 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,17 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,17 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,17 %1
  • Intensivmedizin0,17 %1
  • Kinderchirurgie0,17 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,17 %1
  • Rheumatologie0,17 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,17 %1
  • Thoraxchirurgie0,17 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E78.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis29

Cholesterinämie
Primärschlüssel
Essentielle Cholesterinämie
Primärschlüssel
Essentielle Hypercholesterinämie
Primärschlüssel
Familiäre Cholesterinämie
Primärschlüssel
Familiäre essentielle Hypercholesterinämie
Primärschlüssel
Familiäre Hyperbetalipoproteinämie
Primärschlüssel
Familiäre Hypercholesterinämie
Primärschlüssel
Familiäre Hypercholesterinämie bei homozygoter Mutation
391665Primärschlüssel
Hereditäre Cholesterinämie
Primärschlüssel
Hereditäre Hypercholesterinämie
Primärschlüssel
Heterozygote Hyperlipoproteinämie Typ IIa
Primärschlüssel
Hyperbetalipoproteinämie
Primärschlüssel
Hypercholesterinämie
Primärschlüssel
Hypercholesterinämie durch Cholesterol 7-alpha-Hydroxylase-Mangel
209902Primärschlüssel
Hypercholesterinämische Xanthomatose
Primärschlüssel
Hyperlipidämie A
Primärschlüssel
▸ noch 13 Einträge
Hyperlipidämie Typ IIa
Primärschlüssel
Hyperlipidämie Typ IIa nach Fredrickson
Primärschlüssel
Hyperlipoproteinämie Typ IIa
Primärschlüssel
Hyperlipoproteinämie vom Low-densitiy-Lipoprotein-Typ
Primärschlüssel
Idiopathische Hypercholesterinämie
Primärschlüssel
LDL-Hyperlipoproteinämie
Primärschlüssel
Phytosterolämie
2882Primärschlüssel
Primäre Hypercholesterinämie
Primärschlüssel
Reine Cholesterinämie
Primärschlüssel
Reine Hypercholesterinämie
Primärschlüssel
Sitosterolämie
2882Primärschlüssel
Xanthomatose bei Hypercholesterinämie
Primärschlüssel
Xanthomatose mit Sitosterolämie
2882Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

391665
Familiäre Hypercholesterinämie bei homozygoter MutationHoFH
209902
Hypercholesterinämie durch Cholesterol 7-alpha-Hydroxylase-Mangel
2882
SitosterolämiePhytosterolämie

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)9

C10AA
HMG-CoA-ReduktasehemmerICD:E78.0E78.1E78.2+31
C10AB
FibrateICD:E78.0E78.1E78.2+31
C10AC
Gallensäure bindende MittelICD:E78.0E78.1E78.2+32
C10AD
Nicotinsäure und DerivateICD:E78.0E78.1E78.2+31
C10AX
Andere Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussenICD:E78.0E78.1E78.2+31
C10BA
Kombinationen verschiedener Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussenICD:E78.0E78.1E78.2+31
C10BB
Fibrate in Kombination mit anderen Mitteln, die den Lipidstoffwechsel beeinflussenICD:E78.0E78.1E78.2+9
C10BE
Kombinationen von anderen Mitteln, die den Lipidstoffwechsel beeinflussenICD:E78.0E78.1E78.2+31
C10BX
Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen in Kombination mit anderen MittelnICD:E78.0E78.1E78.2+31

Änderungen

2010Bestand
Reine Hypercholesterinämie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte