E64.0 Folgen der Energie- und Eiweißmangelernährung

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:123Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSALeichte bis mäßige Energie- und Eiweißmangelernährung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
28 Tage – 124Altersbeschränkung: 28 Tage – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2021 — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Entwicklungsverzögerung durch Energie- und Eiweißmangelernährung E45

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über E64.-

Folgezustände oder Spätfolgen einer Krankheit sind aktuelle Krankheitszustände, die durch eine frühere Krankheit hervorgerufen wurden.

gilt über E64.-FoKA: Dissens

Wie wird eine Anämie infolge Folsäuremangel verschlüsselt? Darf zusätzlich zur Anämie E53.8 Mangel an sonstigen näher bezeichneten Vitaminen des Vitamin B-Komplexes kodiert werden?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

118 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 98 % Innere Medizin’23

Rang 3882 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 70, der Frauen ab etwa 75 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1010,85 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2111,7 %3,5
25 bis unter 30 Jahre1010,85 %2,0
30 bis unter 35 Jahre5144,2 %6,2
35 bis unter 40 Jahre2021,7 %3,5
40 bis unter 45 Jahre2201,7 %4,5
45 bis unter 50 Jahre4223,4 %5,3
50 bis unter 55 Jahre4223,4 %4,3
55 bis unter 60 Jahre11839,3 %4,2
60 bis unter 65 Jahre10828,5 %4,5
65 bis unter 70 Jahre10648,5 %4,2
70 bis unter 75 Jahre11479,3 %6,7
75 bis unter 80 Jahre149512 %5,1
80 bis unter 85 Jahre1771014 %6,7
85 bis unter 90 Jahre157813 %8,9
90 bis unter 95 Jahre9367,6 %9,6
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

119 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (98 %)

  • Innere Medizin98 %117
  • Plastische Chirurgie0,84 %1
  • Pädiatrie0,84 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E64.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Folgen der Energie- und Eiweißmangelernährung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Folgen der Energie- und Eiweißmangelernährung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte