E45 Entwicklungsverzögerung durch Energie- und Eiweißmangelernährung

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASchwere Energie- und Eiweißmangelernährung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Alimentär: Entwicklungshemmung

Alimentär: Kleinwuchs

Körperliche Retardation durch Mangelernährung

Diagnosehäufigkeit

145 Fälle · 62 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 95 % Pädiatrie’24

Rang 1193 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 3 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr44301430 %6,3
1 bis unter 5 Jahre53292437 %5,5
5 bis unter 10 Jahre2517817 %3,2
10 bis unter 15 Jahre178912 %5,0
15 bis unter 18 Jahre5503,4 %3,8
18 bis unter 20 Jahre1100,69 %–
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

165 Fälle

Überwiegend Pädiatrie (95 %)

  • Pädiatrie95 %157
  • Kinderchirurgie3,6 %6
  • Intensivmedizin0,61 %1
  • Kinderkardiologie0,61 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis17

Alimentäre Dystrophie
Primärschlüssel
Alimentäre Entwicklungshemmung
Primärschlüssel
Alimentärer Minderwuchs
Primärschlüssel
Dystrophie durch Unterernährung
Primärschlüssel
Eiweißmangelernährung mit Entwicklungsverzögerung
Primärschlüssel
Entwicklungshemmung durch Malnutrition
Primärschlüssel
Entwicklungsstillstand durch Unterernährung
Primärschlüssel
Ernährungsbedingter Kleinwuchs
Primärschlüssel
Ernährungsbedingter Minderwuchs
Primärschlüssel
Ernährungsdystrophie
Primärschlüssel
Hungeratrophie
Primärschlüssel
Hungerdystrophie
Primärschlüssel
Inanitionsatrophie
Primärschlüssel
Inanitionsdystrophie
Primärschlüssel
Körperliche Retardierung durch Mangelernährung
Primärschlüssel
Körperlicher Entwicklungsrückstand durch Unterernährung beim Kind
Primärschlüssel
▸ noch 1 Einträge
Ernährungsbedingter Zwergwuchs
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Entwicklungsverzögerung durch Energie- und Eiweißmangelernährung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte