E44.1 Leichte Energie- und Eiweißmangelernährung

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSALeichte bis mäßige Energie- und Eiweißmangelernährung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Definition:

Gewichtsverlust bei Kindern oder Erwachsenen oder fehlende Gewichtszunahme bei Kindern, die zu einem Gewichtswert führen, der 1 oder mehr, aber weniger als 2 Standardabweichungen unter dem Mittelwert der Bezugspopulation liegt (oder einer ähnlichen Abweichung in anderen statistischen Verteilungen). Wenn nur eine Gewichtsmessung vorliegt, besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit eine leichte Energie- und Eiweißmangelernährung, wenn der Gewichtswert 1 oder mehr, aber weniger als 2 Standardabweichungen unter dem Mittelwert der Bezugspopulation liegt.

Regeln außerhalb des Katalogs1

Welche Kriterien/Angaben sind für die Diagnosestellung einer Krankheit aus E43 Nicht näher bezeichnete erhebliche Energie- und Eiweißmangelernährung bzw. E44.- Energie- und Eiweißmangelernährung mäßigen und leichten Grades erforderlich?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

63 Fälle · 56 % Frauen · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 35 % Innere Medizin’23

Rang 4555 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 70, der Frauen ab etwa 51 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4226,3 %3,8
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre3034,8 %2,3
10 bis unter 15 Jahre1011,6 %3,0
15 bis unter 18 Jahre5057,9 %7,2
18 bis unter 20 Jahre1011,6 %6,0
20 bis unter 25 Jahre1101,6 %7,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre3034,8 %2,7
35 bis unter 40 Jahre1101,6 %2,0
40 bis unter 45 Jahre2113,2 %5,0
45 bis unter 50 Jahre2113,2 %6,5
50 bis unter 55 Jahre3124,8 %6,0
55 bis unter 60 Jahre6339,5 %6,8
60 bis unter 65 Jahre2113,2 %5,5
65 bis unter 70 Jahre6339,5 %6,5
70 bis unter 75 Jahre83513 %8,3
75 bis unter 80 Jahre6519,5 %8,2
80 bis unter 85 Jahre6429,5 %17,3
85 bis unter 90 Jahre2113,2 %15,0
90 bis unter 95 Jahre1101,6 %2,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

205 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 35 %

  • Innere Medizin35 %72
  • Pädiatrie21 %44
  • Gastroenterologie18 %37
  • Geriatrie13 %27
  • Chirurgie2,9 %6
  • Übrige 7 Abteilungen9,3 %19
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie2,4 %5
  • Kardiologie2,4 %5
  • Endokrinologie1,5 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,98 %2
  • Neurologie0,98 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,49 %1
  • Urologie0,49 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Leichte Unterernährung
Primärschlüssel
Leichtgradige Malnutrition
Primärschlüssel
Malnutrition 1. Grades
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Leichte Energie- und Eiweißmangelernährung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte