E44.0 Mäßige Energie- und Eiweißmangelernährung

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSALeichte bis mäßige Energie- und Eiweißmangelernährung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Definition:

Gewichtsverlust bei Kindern oder Erwachsenen oder fehlende Gewichtszunahme bei Kindern, die zu einem Gewichtswert führen, der 2 oder mehr, aber weniger als 3 Standardabweichungen unter dem Mittelwert der Bezugspopulation liegt (oder einer ähnlichen Abweichung in anderen statistischen Verteilungen). Wenn nur eine Gewichtsmessung vorliegt, besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit eine mäßige Energie- und Eiweißmangelernährung, wenn der Gewichtswert 2 oder mehr, aber weniger als 3 Standardabweichungen unter dem Mittelwert der Bezugspopulation liegt.

Regeln außerhalb des Katalogs1

Welche Kriterien/Angaben sind für die Diagnosestellung einer Krankheit aus E43 Nicht näher bezeichnete erhebliche Energie- und Eiweißmangelernährung bzw. E44.- Energie- und Eiweißmangelernährung mäßigen und leichten Grades erforderlich?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

144 Fälle · 61 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 43 % Innere Medizin’22

Rang 3632 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 71 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6334,2 %5,2
1 bis unter 5 Jahre8355,6 %7,4
5 bis unter 10 Jahre3212,1 %11,0
10 bis unter 15 Jahre3122,1 %3,0
15 bis unter 18 Jahre7074,9 %1,9
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1010,69 %5,0
25 bis unter 30 Jahre1100,69 %12,0
30 bis unter 35 Jahre2201,4 %7,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre3122,1 %11,7
50 bis unter 55 Jahre5053,5 %16,4
55 bis unter 60 Jahre8355,6 %10,4
60 bis unter 65 Jahre11837,6 %6,6
65 bis unter 70 Jahre12668,3 %10,3
70 bis unter 75 Jahre179812 %13,5
75 bis unter 80 Jahre9456,3 %11,8
80 bis unter 85 Jahre2161515 %10,0
85 bis unter 90 Jahre1751212 %11,4
90 bis unter 95 Jahre7254,9 %10,3
ab 95 Jahren3032,1 %11,7

Behandelnde Fachabteilung

208 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (43 % und 26 %)

  • Innere Medizin43 %90
  • Pädiatrie26 %55
  • Gastroenterologie11 %22
  • Geriatrie7,2 %15
  • Chirurgie3,8 %8
  • Übrige 8 Abteilungen8,7 %18
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie3,4 %7
  • Kardiologie1,4 %3
  • Nephrologie0,96 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,96 %2
  • Gefäßchirurgie0,48 %1
  • Intensivmedizin0,48 %1
  • Neurochirurgie0,48 %1
  • Unfallchirurgie0,48 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Mäßige Unterernährung
Primärschlüssel
Mäßiggradige Malnutrition
Primärschlüssel
Malnutrition 2. Grades
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Mäßige Energie- und Eiweißmangelernährung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte