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E44.0Mäßige Energie- und Eiweißmangelernährung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Leichte bis mäßige Energie- und Eiweißmangelernährung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Gewichtsverlust bei Kindern oder Erwachsenen oder fehlende Gewichtszunahme bei Kindern, die zu einem Gewichtswert führen, der 2 oder mehr, aber weniger als 3 Standardabweichungen unter dem Mittelwert der Bezugspopulation liegt (oder einer ähnlichen Abweichung in anderen statistischen Verteilungen). Wenn nur eine Gewichtsmessung vorliegt, besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit eine mäßige Energie- und Eiweißmangelernährung, wenn der Gewichtswert 2 oder mehr, aber weniger als 3 Standardabweichungen unter dem Mittelwert der Bezugspopulation liegt.

Diagnosehäufigkeit

Rang 3611 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 64, der Frauen ab etwa 69 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr9456,3 %6,4
1 bis unter 5 Jahre11567,6 %3,5
5 bis unter 10 Jahre6334,2 %2,3
10 bis unter 15 Jahre4132,8 %2,6
15 bis unter 18 Jahre6244,2 %5,2
18 bis unter 20 Jahre2201,4 %–
20 bis unter 25 Jahre3212,1 %–
25 bis unter 30 Jahre1100,69 %29,0
30 bis unter 35 Jahre2021,4 %8,0
35 bis unter 40 Jahre1100,69 %6,0
40 bis unter 45 Jahre2111,4 %4,3
45 bis unter 50 Jahre000–7,7
50 bis unter 55 Jahre9276,3 %9,3
55 bis unter 60 Jahre3122,1 %7,0
60 bis unter 65 Jahre11567,6 %8,3
65 bis unter 70 Jahre11657,6 %7,7
70 bis unter 75 Jahre14599,7 %12,1
75 bis unter 80 Jahre1541110 %13,0
80 bis unter 85 Jahre1651111 %11,3
85 bis unter 90 Jahre11387,6 %15,2
90 bis unter 95 Jahre6334,2 %21,0
ab 95 Jahren1100,69 %8,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

205 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 35 %

  • Innere Medizin35 %72
  • Pädiatrie21 %44
  • Gastroenterologie18 %37
  • Geriatrie13 %27
  • Chirurgie2,9 %6
  • Übrige 7 Abteilungen9,3 %19
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie2,4 %5
  • Kardiologie2,4 %5
  • Endokrinologie1,5 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,98 %2
  • Neurologie0,98 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,49 %1
  • Urologie0,49 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Mäßige Unterernährung
PrimärschlüsselPrimär†:E44.0
Mäßiggradige Malnutrition
PrimärschlüsselPrimär†:E44.0
Malnutrition 2. Grades
PrimärschlüsselPrimär†:E44.0

Änderungen

2010Bestand
Mäßige Energie- und Eiweißmangelernährung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte