E34.5- Androgenresistenz-Syndrom

ICD-10-GM 2021Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSANäher bez. Schilddrüsenerkrankungen, sonstige endokrine Störungen, Laktoseintoleranz, weitere Ernährungs- und Stoffwechselstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Androgen-Insensitivität

Periphere Hormonrezeptorstörung

Pseudohermaphroditismus masculinus mit Androgenresistenz

Subkodes3

E34.50 Partielles Androgenresistenz-SyndromMorbi-RSA
E34.51 Komplettes Androgenresistenz-SyndromMorbi-RSA
E34.59 nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Änderungen

2010Bestand
Androgenresistenz-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2021 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte