E29.1 Testikuläre Unterfunktion

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige gynäkologische und andrologische Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
männlichPrimär für männliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
Orpha: 6Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 6 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Anti-Müller-Hormon-Mangel

Biosynthesestörung des testikulären Androgens o.n.A.

Testikulärer Hypogonadismus o.n.A.

5-Alpha-Reduktase-Mangel (mit Pseudohermaphroditismus masculinus)

Kodierhinweis:

Soll bei Arzneimittelinduktion die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

9 Fälle · 100 % Männer · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 36 % Innere Medizin’24

Rang 6167 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 38 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre11011 %–
25 bis unter 30 Jahre22022 %–
30 bis unter 35 Jahre11011 %–
35 bis unter 40 Jahre11011 %2,0
40 bis unter 45 Jahre000–1,0
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre11011 %–
55 bis unter 60 Jahre000–3,0
60 bis unter 65 Jahre11011 %9,5
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre11011 %–
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre11011 %–
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

11 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 36 %

  • Innere Medizin36 %4
  • Endokrinologie27 %3
  • Chirurgie9,1 %1
  • Gastroenterologie9,1 %1
  • Pädiatrie9,1 %1
  • Übrige 1 Abteilungen9,1 %1
▸ Übrige einzeln
  • Urologie9,1 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E29.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis39

17-beta-Hydroxysteroid-Dehydrogenase 3-Mangel
752Primärschlüssel
17-Keto-Reduktase-Mangel
752Primärschlüssel
17-Ketosteroid-Reduktase-Mangel
752Primärschlüssel
5-Alpha-Reduktase-Mangel
Primärschlüssel
5-Alpha-Reduktase-Mangel mit Pseudohermaphroditismus masculinus
Primärschlüssel
Abnorme Biosynthese der testikulären Androgene
Primärschlüssel
Androgendeprivation
Primärschlüssel
Androgenmangel
Primärschlüssel
Anti-Müller-Hormon-Mangel
Primärschlüssel
Defekt der Biosynthese der testikulären Androgene
Primärschlüssel
Eunuchoidismus
Primärschlüssel
Feminisierung
Primärschlüssel
Hodeninsuffizienz
Primärschlüssel
Hodenunterentwicklung
Primärschlüssel
Hodenunterfunktion
Primärschlüssel
Hypogonadismus-Syndrom beim Mann
Primärschlüssel
▸ noch 23 Einträge
Leydigzell-Insuffizienz
Primärschlüssel
Männlicher Eunuchismus
Primärschlüssel
Männlicher Hypogonadismus
Primärschlüssel
Männlicher Pseudohermaphroditismus durch 17-beta-Hydroxysteroid-Dehydrogenase 3-Mangel
752Primärschlüssel
Mangel an testikulären Hormonen
Primärschlüssel
Primärer testikulärer Hypogonadismus
Primärschlüssel
Reduktion der Spermatogenese
Primärschlüssel
Spermatogenetische Insuffizienz
Primärschlüssel
Störung der Biosynthese der testikulären Androgene
Primärschlüssel
Störung der Geschlechtsentwicklung durch 17-beta-Hydroxysteroid-Dehydrogenase 3-Mangel, mit Karyotyp 46,XY
752Primärschlüssel
Störung der Geschlechtsentwicklung durch 5-Alpha-Reduktase 2-Mangel, mit Karyotyp 46,XY
753Primärschlüssel
Störung der Geschlechtsentwicklung durch isolierten 17,20-Lyase-Mangel, mit Karyotyp 46,XY
90796Primärschlüssel
Störung der Geschlechtsentwicklung durch testikulären 17,20-Desmolase-Mangel, mit Karyotyp 46,XY
443087Primärschlüssel
Syndrom des hypergonadotropen Hypogonadismus mit Katarakt
2410Zwei Primärschlüssel
Syndrom des primären hypergonadotropen Hypogonadismus mit partieller Alopezie
2232Zwei Primärschlüssel
Testikuläre Insuffizienz
Primärschlüssel
Testikuläre Unterfunktion
Primärschlüssel
Testikulärer Hypogonadismus
Primärschlüssel
Testisinsuffizienz
Primärschlüssel
Testosteronmangel
Primärschlüssel
Versagen der testikulären endokrinen Funktion
Primärschlüssel
Verweiblichung
Primärschlüssel
Schwerhörigkeit-Hypogonadismus-Syndrom
90646Zwei Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)6

2410
Hypergonadotroper Hypogonadismus-Katarakt-SyndromHypogonadismus - Katarakt
2232
Primärer hypergonadotroper Hypogonadismus-partielle Alopezie-SyndromICD: E28.3’26
752
Störung der Geschlechtsentwicklung 46,XY, durch 17-beta-Hydroxysteroid-Dehydrogenase 3-Mangel17-Keto-Reduktase-Mangel · 17-Ketosteroid-Reduktase-Mangel · +2
753
Störung der Geschlechtsentwicklung 46,XY, durch 5-Alpha-Reduktase 2-Mangel46,XY DSD durch 5-Alpha-Reduktase 2-Mangel · Pseudovaginale perineoskrotale Hypospadie · +1
90796
Störung der Geschlechtsentwicklung 46,XY, durch isolierten 17,20-Lyase-Mangel
443087
Störung der Geschlechtsentwicklung 46,XY, durch testikulären 17,20-Desmolase-Mangel

Änderungen

2010Bestand
Testikuläre Unterfunktion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte