E28.- Ovarielle Dysfunktion

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
Exklusive:

Isolierter Gonadotropinmangel E23.0

Ovarialinsuffizienz nach medizinischen Maßnahmen E89.4

Subkodes6

E28.0 ÖstrogenüberschussweiblichMorbi-RSA
E28.1 AndrogenüberschussweiblichMorbi-RSA
E28.2 Syndrom polyzystischer OvarienweiblichMorbi-RSA
E28.3 Primäre OvarialinsuffizienzweiblichMorbi-RSA
E28.8 Sonstige ovarielle DysfunktionweiblichMorbi-RSA
E28.9 nicht näher bezeichnetweiblichMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

179 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 68 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter E28.-.

Rang 1156 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 28 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,56 %2,0
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre6063,4 %2,0
15 bis unter 18 Jahre120126,7 %2,3
18 bis unter 20 Jahre8084,5 %2,4
20 bis unter 25 Jahre4004022 %2,0
25 bis unter 30 Jahre3803821 %2,2
30 bis unter 35 Jahre2602615 %1,7
35 bis unter 40 Jahre170179,5 %1,9
40 bis unter 45 Jahre8084,5 %5,6
45 bis unter 50 Jahre2021,1 %2,0
50 bis unter 55 Jahre100105,6 %2,1
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre3031,7 %2,0
65 bis unter 70 Jahre3031,7 %2,0
70 bis unter 75 Jahre3031,7 %3,3
75 bis unter 80 Jahre1010,56 %4,0
80 bis unter 85 Jahre1010,56 %2,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

179 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (68 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe68 %121
  • Chirurgie14 %25
  • Innere Medizin8,4 %15
  • Pädiatrie6,7 %12
  • Endokrinologie0,56 %1
  • Übrige 5 Abteilungen2,8 %5
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie0,56 %1
  • Gefäßchirurgie0,56 %1
  • Kinderchirurgie0,56 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,56 %1
  • Urologie0,56 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Ovarielle Dysfunktion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte