E28.1 Ovarielle Dysfunktion: Androgenüberschuss

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSANicht-entzündliche und andere Erkrankungen des Uterus und der Mamma / Entzündliche Erkrankungen der Vagina und der Zervix uteri / Ovarielle Dysfunktion / Menstruationsstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
Inklusive:

Hypersekretion ovarieller Androgene

Kodierhinweis:

Soll bei Arzneimittelinduktion die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

11 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 69 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 5998 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1019,1 %–
15 bis unter 18 Jahre000–4,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1019,1 %–
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000–2,0
40 bis unter 45 Jahre1019,1 %–
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000–1,0
55 bis unter 60 Jahre30327 %3,0
60 bis unter 65 Jahre30327 %–
65 bis unter 70 Jahre1019,1 %–
70 bis unter 75 Jahre1019,1 %2,5
75 bis unter 80 Jahre000–1,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

193 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (69 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe69 %133
  • Chirurgie13 %25
  • Innere Medizin8,3 %16
  • Pädiatrie7,3 %14
  • Gastroenterologie1,0 %2
  • Übrige 2 Abteilungen1,6 %3
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie1,0 %2
  • Plastische Chirurgie0,52 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E28.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Androgenisierung
Primärschlüssel
Androgenüberschuss
Primärschlüssel
Erhöhte ovariale Androgenproduktion
Primärschlüssel
Hyperandrogenämie bei der Frau
Primärschlüssel
Ovarialdysfunktion mit Androgenüberschuss
Primärschlüssel
Ovariale Androgenhypersekretion
Primärschlüssel
Ovariale Androgenüberproduktion
Primärschlüssel
Ovariale Androgenvermehrung
Primärschlüssel
Ovarialer Androgenüberschuss
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Ovarielle Dysfunktion: Androgenüberschuss

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte