E23.2 Diabetes insipidus

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSALesch-Nyhan-Syndrom, Erkrankungen der Nebenschilddrüse, der Nebennieren, der Hypophyse und des Thymus, polyglanduläre Dysfunktion, Störungen des Stoffwechsels der Plasmaproteine, Hyperthyreose — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Exklusive:

Renaler Diabetes insipidus N25.1

Diagnosehäufigkeit

246 Fälle · 57 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 49 % Pädiatrie’22

Rang 3079 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 32, der Frauen ab etwa 41 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4221,6 %28,5
1 bis unter 5 Jahre2691711 %3,3
5 bis unter 10 Jahre15876,1 %5,1
10 bis unter 15 Jahre12574,9 %3,8
15 bis unter 18 Jahre12754,9 %4,2
18 bis unter 20 Jahre5232,0 %3,6
20 bis unter 25 Jahre15696,1 %4,4
25 bis unter 30 Jahre18997,3 %2,3
30 bis unter 35 Jahre161246,5 %4,3
35 bis unter 40 Jahre15966,1 %4,7
40 bis unter 45 Jahre15696,1 %9,7
45 bis unter 50 Jahre10554,1 %6,8
50 bis unter 55 Jahre153126,1 %5,5
55 bis unter 60 Jahre193167,7 %6,8
60 bis unter 65 Jahre209118,1 %7,8
65 bis unter 70 Jahre10464,1 %4,2
70 bis unter 75 Jahre6152,4 %15,2
75 bis unter 80 Jahre7342,8 %16,3
80 bis unter 85 Jahre6332,4 %7,7
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.514 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Innere Medizin (49 % und 25 %)

  • Pädiatrie49 %735
  • Innere Medizin25 %380
  • Neurochirurgie8,3 %125
  • Endokrinologie5,4 %81
  • Gastroenterologie3,6 %55
  • Übrige 16 Abteilungen9,1 %138
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie3,3 %50
  • Dermatologie1,1 %16
  • Geriatrie0,86 %13
  • Kardiologie0,86 %13
  • Nephrologie0,86 %13
  • Intensivmedizin0,73 %11
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,46 %7
  • Sonstige Fachabteilung0,20 %3
  • Urologie0,20 %3
  • Chirurgie0,13 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,13 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,066 %1
  • Kinderchirurgie0,066 %1
  • Neonatologie0,066 %1
  • Pneumologie0,066 %1
  • Unfallchirurgie0,066 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E23.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Adiuretinhyposekretion
Primärschlüssel
Diabetes insipidus
Primärschlüssel
Diabetes insipidus vom neurogenen Typ
178029Primärschlüssel
Diabetes spurius
Primärschlüssel
Hypophysärer Diabetes insipidus
Primärschlüssel
Vasopressinhyposekretion
Primärschlüssel
Wasserharnruhr
Primärschlüssel
Zentraler Diabetes insipidus
178029Primärschlüssel
Infundibuloneurohypophysitis
238305Zwei Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

178029
Arginin-Vasopressin-MangelNeurogener Diabetes insipidus

Änderungen

2010Bestand
Diabetes insipidus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte