E21.2 Sonstiger Hyperparathyreoidismus

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSALesch-Nyhan-Syndrom, Erkrankungen der Nebenschilddrüse, der Nebennieren, der Hypophyse und des Thymus, polyglanduläre Dysfunktion, Störungen des Stoffwechsels der Plasmaproteine, Hyperthyreose — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Tertiärer Hyperparathyreoidismus

Exklusive:

Familiäre hypokalziurische Hyperkalziämie E83.58

Diagnosehäufigkeit

142 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 80 % Chirurgie’22

Rang 3641 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2111,4 %5,5
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1010,70 %3,0
25 bis unter 30 Jahre7434,9 %8,9
30 bis unter 35 Jahre4402,8 %4,5
35 bis unter 40 Jahre9546,3 %5,6
40 bis unter 45 Jahre13679,2 %5,8
45 bis unter 50 Jahre7434,9 %3,9
50 bis unter 55 Jahre167911 %4,4
55 bis unter 60 Jahre179812 %6,8
60 bis unter 65 Jahre2015514 %5,7
65 bis unter 70 Jahre12578,5 %7,1
70 bis unter 75 Jahre11567,7 %9,2
75 bis unter 80 Jahre9366,3 %8,2
80 bis unter 85 Jahre9456,3 %5,3
85 bis unter 90 Jahre4042,8 %24,3
90 bis unter 95 Jahre1010,70 %8,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

4.836 Fälle

Überwiegend Chirurgie (80 %)

  • Chirurgie80 %3.861
  • Innere Medizin13 %613
  • Gastroenterologie1,6 %76
  • Sonstige Fachabteilung1,5 %74
  • Nephrologie1,2 %60
  • Übrige 17 Abteilungen3,1 %152
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,52 %25
  • Geriatrie0,48 %23
  • Endokrinologie0,43 %21
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,35 %17
  • Pädiatrie0,35 %17
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,27 %13
  • Intensivmedizin0,19 %9
  • Neurologie0,19 %9
  • Pneumologie0,083 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,062 %3
  • Rheumatologie0,062 %3
  • Urologie0,062 %3
  • Augenheilkunde0,021 %1
  • Geburtshilfe0,021 %1
  • Kinderchirurgie0,021 %1
  • Orthopädie0,021 %1
  • Thoraxchirurgie0,021 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E21.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Tertiärer Hyperparathyreoidismus
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstiger Hyperparathyreoidismus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte