E14.91 Nicht näher bezeichneter Diabetes mellitus: Ohne Komplikationen: Als entgleist bezeichnet

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstiger Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Lipodystrophie od. Lipomatose, a.o. nicht klassifiziert — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
28 Tage – 124Altersbeschränkung: 28 Tage – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs4

gilt über E14.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E14.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E14.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

gilt über E14.-FoKA: Konsens

Eine Schwangere wird mit entgleistem Diabetes mellitus Typ I stationär aufgenommen. Es besteht eine Ketoazidose mit der Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Überwachung und Behandlung. Darf O24.0 Diabetes mellitus in der Schwangerschaft, vorher bestehender Diabetes mellitus, Typ 1 zusammen mit E10.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

152 Fälle · 65 % Männer · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 38 % Innere Medizin’24

Die Statistik weist E14.91 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu E14.9 mit allen Subkodes.

Rang 3552 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 49, der Frauen ab etwa 39 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1010,66 %2,0
5 bis unter 10 Jahre1010,66 %4,0
10 bis unter 15 Jahre13498,6 %4,9
15 bis unter 18 Jahre2201,3 %5,1
18 bis unter 20 Jahre2201,3 %5,0
20 bis unter 25 Jahre3212,0 %2,0
25 bis unter 30 Jahre13678,6 %4,5
30 bis unter 35 Jahre13768,6 %4,7
35 bis unter 40 Jahre131128,6 %3,3
40 bis unter 45 Jahre131038,6 %5,1
45 bis unter 50 Jahre11747,2 %4,4
50 bis unter 55 Jahre131218,6 %3,1
55 bis unter 60 Jahre10916,6 %4,5
60 bis unter 65 Jahre11837,2 %6,1
65 bis unter 70 Jahre7524,6 %3,6
70 bis unter 75 Jahre13858,6 %–
75 bis unter 80 Jahre2111,3 %8,3
80 bis unter 85 Jahre5413,3 %2,5
85 bis unter 90 Jahre3122,0 %8,8
90 bis unter 95 Jahre1010,66 %–
ab 95 Jahren2021,3 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

448 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 38 %

  • Innere Medizin38 %169
  • Chirurgie11 %50
  • Augenheilkunde9,2 %41
  • Gefäßchirurgie8,5 %38
  • Pädiatrie6,5 %29
  • Übrige 15 Abteilungen27 %121
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,9 %22
  • Sonstige Fachabteilung4,5 %20
  • Neurologie3,3 %15
  • Geriatrie2,9 %13
  • Kardiologie2,2 %10
  • Dermatologie1,8 %8
  • Unfallchirurgie1,8 %8
  • Orthopädie1,6 %7
  • Intensivmedizin1,1 %5
  • Endokrinologie0,89 %4
  • Nephrologie0,89 %4
  • Pneumologie0,45 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,22 %1
  • Kinderkardiologie0,22 %1
  • Plastische Chirurgie0,22 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E14.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Diabetes mellitus mit Entgleisung
Primärschlüssel
Diabetische Entgleisung
Primärschlüssel

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)5

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+154

Änderungen

2010Bestand
Nicht näher bezeichneter Diabetes mellitus: Ohne Komplikationen: Als entgleist bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte