E13.90 Sonstiger näher bezeichneter Diabetes mellitus: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstiger Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Lipodystrophie od. Lipomatose, a.o. nicht klassifiziert — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
28 Tage – 124Altersbeschränkung: 28 Tage – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über E13.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E13.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E13.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.863 Fälle · 66 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 72 % Innere Medizin’22

Die Statistik weist E13.90 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu E13.9 mit allen Subkodes.

Rang 1156 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,011 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,054 %3,0
1 bis unter 5 Jahre5140,27 %5,6
5 bis unter 10 Jahre4220,21 %7,3
10 bis unter 15 Jahre309211,6 %7,9
15 bis unter 18 Jahre219121,1 %6,5
18 bis unter 20 Jahre7250,38 %8,4
20 bis unter 25 Jahre2910191,6 %7,0
25 bis unter 30 Jahre3919202,1 %5,2
30 bis unter 35 Jahre6245173,3 %5,5
35 bis unter 40 Jahre9378155,0 %7,0
40 bis unter 45 Jahre130101297,0 %6,6
45 bis unter 50 Jahre11896226,3 %6,6
50 bis unter 55 Jahre1951474810 %7,6
55 bis unter 60 Jahre2511787313 %7,7
60 bis unter 65 Jahre2491797013 %7,6
65 bis unter 70 Jahre158113458,5 %7,8
70 bis unter 75 Jahre14392517,7 %8,1
75 bis unter 80 Jahre13366677,1 %7,4
80 bis unter 85 Jahre12555706,7 %8,5
85 bis unter 90 Jahre5834243,1 %8,2
90 bis unter 95 Jahre121110,64 %11,2
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,5 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 8,5 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

4.338 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (72 %)

  • Innere Medizin72 %3.134
  • Gastroenterologie9,4 %409
  • Chirurgie3,1 %134
  • Endokrinologie3,0 %128
  • Kardiologie2,3 %99
  • Übrige 20 Abteilungen10 %434
▸ Übrige einzeln
  • Nephrologie1,8 %76
  • Pädiatrie1,7 %75
  • Gefäßchirurgie1,2 %52
  • Geriatrie0,88 %38
  • Neurologie0,85 %37
  • Intensivmedizin0,76 %33
  • Sonstige Fachabteilung0,69 %30
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,58 %25
  • Pneumologie0,44 %19
  • Unfallchirurgie0,37 %16
  • Orthopädie0,25 %11
  • Augenheilkunde0,14 %6
  • Plastische Chirurgie0,12 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,069 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,046 %2
  • Urologie0,046 %2
  • Dermatologie0,023 %1
  • Herzchirurgie0,023 %1
  • Neurochirurgie0,023 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,023 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E13.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Diabetes mellitus, nicht Typ 1 oder 2
Primärschlüssel
Hepatogener Diabetes mellitus
Primärschlüssel
Pankreopriver Diabetes mellitus
Primärschlüssel
Rabson-Mendenhall-Syndrom
769Primärschlüssel
Sekundärer Diabetes mellitus
Primärschlüssel
Diabetes mellitus, nicht Typ I oder II
zurückgezogenPrimärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

769
Rabson-Mendenhall-SyndromICD: E13.91’26

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)5

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+152

Änderungen

2010Bestand
Sonstiger näher bezeichneter Diabetes mellitus: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte