E13.3- Sonstiger näher bezeichneter Diabetes mellitus: Mit Augenkomplikationen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstiger Diabetes mellitus mit anderen Komplikationen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
28 Tage – 124Altersbeschränkung: 28 Tage – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über E13.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E13.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E13.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes2

E13.30 Nicht als entgleist bezeichnet28 Tage – 124Morbi-RSA⚖ 3ATC: 16
E13.31 Als entgleist bezeichnet28 Tage – 124Morbi-RSA⚖ 3ATC: 16

Diagnosehäufigkeit

7 Fälle · 71 % Männer · Gipfel 40 bis unter 45 Jahre · 72 % Innere Medizin’22

Rang 6425 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 51, der Frauen ab etwa 80 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre22029 %5,5
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre22029 %3,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre11014 %5,0
75 bis unter 80 Jahre10114 %10,0
80 bis unter 85 Jahre10114 %1,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

4.338 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (72 %)

  • Innere Medizin72 %3.134
  • Gastroenterologie9,4 %409
  • Chirurgie3,1 %134
  • Endokrinologie3,0 %128
  • Kardiologie2,3 %99
  • Übrige 20 Abteilungen10 %434
▸ Übrige einzeln
  • Nephrologie1,8 %76
  • Pädiatrie1,7 %75
  • Gefäßchirurgie1,2 %52
  • Geriatrie0,88 %38
  • Neurologie0,85 %37
  • Intensivmedizin0,76 %33
  • Sonstige Fachabteilung0,69 %30
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,58 %25
  • Pneumologie0,44 %19
  • Unfallchirurgie0,37 %16
  • Orthopädie0,25 %11
  • Augenheilkunde0,14 %6
  • Plastische Chirurgie0,12 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,069 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,046 %2
  • Urologie0,046 %2
  • Dermatologie0,023 %1
  • Herzchirurgie0,023 %1
  • Neurochirurgie0,023 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,023 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E13.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)16

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10BA
BiguanideICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BB
SulfonylharnstoffeICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BD
Kombinationen oraler AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BF
Alpha-GlukosidasehemmerICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BG
Thiazolidindione (Glitazone)ICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BH
Dipeptidyl-Peptidase-4-(DPP-4)-InhibitorenICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BJ
Glucagon-like-Peptid-1-(GLP-1)-RezeptoragonistenICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BK
Natrium-Glucose-Cotransporter-2-(SGLT2)-InhibitorenICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BX
Andere Antidiabetika, exkl. InsulineICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10XH
Homöopathische und anthroposophische AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10XP
Pflanzliche AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+94

Änderungen

2010Bestand
Sonstiger näher bezeichneter Diabetes mellitus: Mit Augenkomplikationen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte