E13.1- Sonstiger näher bezeichneter Diabetes mellitus: Mit Ketoazidose

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstiger Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen, Ketoazidose oder Koma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
28 Tage – 124Altersbeschränkung: 28 Tage – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über E13.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E13.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E13.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes1

E13.11 Als entgleist bezeichnet28 Tage – 124CCL:12Morbi-RSA⚖ 3ATC: 5’25

Diagnosehäufigkeit

632 Fälle · 74 % Männer · Gipfel 40 bis unter 45 Jahre · 74 % Innere Medizin’24

Rang 2121 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000–4,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre4130,63 %3,0
15 bis unter 18 Jahre1100,16 %11,4
18 bis unter 20 Jahre3120,47 %4,5
20 bis unter 25 Jahre5140,79 %7,3
25 bis unter 30 Jahre11921,7 %8,5
30 bis unter 35 Jahre251694,0 %10,3
35 bis unter 40 Jahre6355810,0 %9,7
40 bis unter 45 Jahre90682214 %8,3
45 bis unter 50 Jahre6147149,7 %9,8
50 bis unter 55 Jahre79641513 %10,0
55 bis unter 60 Jahre72551711 %11,1
60 bis unter 65 Jahre76591712 %9,9
65 bis unter 70 Jahre4230126,6 %10,2
70 bis unter 75 Jahre4021196,3 %11,6
75 bis unter 80 Jahre191453,0 %13,5
80 bis unter 85 Jahre2716114,3 %11,0
85 bis unter 90 Jahre11741,7 %10,5
90 bis unter 95 Jahre3120,47 %18,3
ab 95 Jahren000–12,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 8,3 Tagen (40 bis unter 45 Jahre) und ⌀ 11,1 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

4.609 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (74 %)

  • Innere Medizin74 %3.404
  • Gastroenterologie8,8 %404
  • Endokrinologie3,2 %149
  • Pädiatrie2,3 %105
  • Chirurgie2,1 %99
  • Übrige 19 Abteilungen9,7 %448
▸ Übrige einzeln
  • Nephrologie2,1 %96
  • Kardiologie1,8 %82
  • Gefäßchirurgie1,1 %51
  • Geriatrie1,0 %48
  • Intensivmedizin0,87 %40
  • Neurologie0,76 %35
  • Sonstige Fachabteilung0,50 %23
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,35 %16
  • Pneumologie0,24 %11
  • Orthopädie0,17 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,15 %7
  • Unfallchirurgie0,15 %7
  • Augenheilkunde0,13 %6
  • Urologie0,13 %6
  • Dermatologie0,065 %3
  • Plastische Chirurgie0,065 %3
  • Herzchirurgie0,043 %2
  • Rheumatologie0,043 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,043 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E13.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’255

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154’25
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154’25
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154’25
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154’25
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+154’25

Änderungen

2010Bestand
Sonstiger näher bezeichneter Diabetes mellitus: Mit Ketoazidose

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte