E12.8- Diabetes mellitus in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]: Mit nicht näher bezeichneten Komplikationen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstiger Diabetes mellitus mit anderen Komplikationen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
28 Tage – 124Altersbeschränkung: 28 Tage – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
SeltenDiese Erkrankung gilt in Mitteleuropa als selten — ein Hinweis, die Kodierung zu prüfen.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über E12.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E12.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E12.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes2

E12.80 Nicht als entgleist bezeichnet28 Tage – 124CCL:12SeltenMorbi-RSA⚖ 3ATC: 16
E12.81 Als entgleist bezeichnet28 Tage – 124CCL:12SeltenMorbi-RSA⚖ 3ATC: 16

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)16

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10BA
BiguanideICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BB
SulfonylharnstoffeICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BD
Kombinationen oraler AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BF
Alpha-GlukosidasehemmerICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BG
Thiazolidindione (Glitazone)ICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BH
Dipeptidyl-Peptidase-4-(DPP-4)-InhibitorenICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BJ
Glucagon-like-Peptid-1-(GLP-1)-RezeptoragonistenICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BK
Natrium-Glucose-Cotransporter-2-(SGLT2)-InhibitorenICD:E11.2-E11.20E11.21+133
A10BX
Andere Antidiabetika, exkl. InsulineICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10XH
Homöopathische und anthroposophische AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10XP
Pflanzliche AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+95

Änderungen

2010Bestand
Diabetes mellitus in Verbindung mit Fehl- oder Mangelernährung [Malnutrition]: Mit nicht näher bezeichneten Komplikationen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte