E11.41 Diabetes mellitus, Typ 2: Mit neurologischen Komplikationen: Als entgleist bezeichnet

Kurz erklärt: Diabetes mellitus Typ 2; die weiteren Stellen beschreiben Folgeerkrankungen und ob der Blutzucker entgleist ist.

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstiger Diabetes mellitus mit anderen Komplikationen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · 1 weitere Quelle · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs5

gilt über E11.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E11.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E11.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

gilt über E11.4-FoKA: Konsens

Aufnahme wegen hypoglykämischen Komas bei insulinpflichtigem Typ-2-Diabetes mellitus. Eine autonome Neuropathie mit Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung ist bekannt, die zusätzlich während des stationären Aufenthaltes mit einem Hypoglykämie-Wahrnehmungstraining behandelt wird. Wie ist zu kodieren?

BSGBSG, Urteil vom 16.07.2025: Recht zur lediglich einmaligen Korrektur/Ergänzung von Datensätzen gem § 7 Abs 5 S 1 PrüfvV 201416.07.2025

Krankenversicherung - Krankenhausvergütung - Recht zur lediglich einmaligen Korrektur/Ergänzung von Datensätzen gem § 7 Abs 5 S 1 PrüfvV 2014

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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

4.406 Fälle · 61 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 52 % Innere Medizin’22

Die Statistik weist E11.41 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu E11.4 mit allen Subkodes.

Rang 654 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,026 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 72 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1010,023 %2,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre5500,11 %4,0
25 bis unter 30 Jahre10280,23 %3,4
30 bis unter 35 Jahre16970,36 %7,7
35 bis unter 40 Jahre3220120,73 %6,5
40 bis unter 45 Jahre6232301,4 %5,6
45 bis unter 50 Jahre10665412,4 %5,9
50 bis unter 55 Jahre239165745,4 %5,6
55 bis unter 60 Jahre4292761539,7 %5,9
60 bis unter 65 Jahre48231516711 %6,5
65 bis unter 70 Jahre54236817412 %7,0
70 bis unter 75 Jahre63438724714 %6,9
75 bis unter 80 Jahre58536022513 %7,4
80 bis unter 85 Jahre76043632417 %8,2
85 bis unter 90 Jahre3821841988,7 %8,4
90 bis unter 95 Jahre10745622,4 %9,4
ab 95 Jahren143110,32 %8,9

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,6 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 9,4 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

123.710 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Chirurgie (52 % und 18 %)

  • Innere Medizin52 %64.687
  • Chirurgie18 %21.650
  • Gefäßchirurgie10 %12.419
  • Gastroenterologie5,0 %6.157
  • Endokrinologie2,9 %3.568
  • Übrige 24 Abteilungen12 %15.229
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie2,4 %2.994
  • Geriatrie1,9 %2.386
  • Kardiologie1,9 %2.307
  • Augenheilkunde1,0 %1.282
  • Nephrologie0,99 %1.223
  • Unfallchirurgie0,86 %1.068
  • Sonstige Fachabteilung0,72 %893
  • Orthopädie0,70 %868
  • Plastische Chirurgie0,35 %428
  • Intensivmedizin0,34 %421
  • Dermatologie0,28 %342
  • Pädiatrie0,23 %281
  • Herzchirurgie0,19 %234
  • Pneumologie0,14 %169
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,12 %143
  • Urologie0,052 %64
  • Neurochirurgie0,028 %35
  • Rheumatologie0,020 %25
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,019 %24
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,019 %23
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,010 %12
  • Thoraxchirurgie0,002 %3
  • Strahlenheilkunde0,002 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,002 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E11.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)16

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10BA
BiguanideICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BB
SulfonylharnstoffeICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BD
Kombinationen oraler AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BF
Alpha-GlukosidasehemmerICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BG
Thiazolidindione (Glitazone)ICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BH
Dipeptidyl-Peptidase-4-(DPP-4)-InhibitorenICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BJ
Glucagon-like-Peptid-1-(GLP-1)-RezeptoragonistenICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BK
Natrium-Glucose-Cotransporter-2-(SGLT2)-InhibitorenICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10BX
Andere Antidiabetika, exkl. InsulineICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10XH
Homöopathische und anthroposophische AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+94
A10XP
Pflanzliche AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+94

Änderungen

2010Bestand
Diabetes mellitus, Typ 2: Mit neurologischen Komplikationen: Als entgleist bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte