E11.0- Diabetes mellitus, Typ 2: Mit Koma

Kurz erklärt: Diabetes mellitus Typ 2; die weiteren Stellen beschreiben Folgeerkrankungen und ob der Blutzucker entgleist ist.

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstiger Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen, Ketoazidose oder Koma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über E11.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E11.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E11.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes1

E11.01 Als entgleist bezeichnetMorbi-RSA⚖ 3ATC: 5

Diagnosehäufigkeit

1.554 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 52 % Innere Medizin’22

Rang 1289 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,009 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 72, der Frauen ab etwa 80 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1010,064 %23,0
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre4310,26 %11,5
30 bis unter 35 Jahre4400,26 %29,0
35 bis unter 40 Jahre14860,90 %14,4
40 bis unter 45 Jahre10640,64 %7,6
45 bis unter 50 Jahre322662,1 %14,2
50 bis unter 55 Jahre6240224,0 %12,4
55 bis unter 60 Jahre11166457,1 %14,7
60 bis unter 65 Jahre12581448,0 %13,2
65 bis unter 70 Jahre1831127112 %15,3
70 bis unter 75 Jahre1841038112 %12,9
75 bis unter 80 Jahre184859912 %12,3
80 bis unter 85 Jahre32113019121 %9,5
85 bis unter 90 Jahre2246815614 %9,3
90 bis unter 95 Jahre7720575,0 %6,9
ab 95 Jahren184141,2 %6,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,9 Tagen (90 bis unter 95 Jahre) und ⌀ 15,3 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

123.710 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Chirurgie (52 % und 18 %)

  • Innere Medizin52 %64.687
  • Chirurgie18 %21.650
  • Gefäßchirurgie10 %12.419
  • Gastroenterologie5,0 %6.157
  • Endokrinologie2,9 %3.568
  • Übrige 24 Abteilungen12 %15.229
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie2,4 %2.994
  • Geriatrie1,9 %2.386
  • Kardiologie1,9 %2.307
  • Augenheilkunde1,0 %1.282
  • Nephrologie0,99 %1.223
  • Unfallchirurgie0,86 %1.068
  • Sonstige Fachabteilung0,72 %893
  • Orthopädie0,70 %868
  • Plastische Chirurgie0,35 %428
  • Intensivmedizin0,34 %421
  • Dermatologie0,28 %342
  • Pädiatrie0,23 %281
  • Herzchirurgie0,19 %234
  • Pneumologie0,14 %169
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,12 %143
  • Urologie0,052 %64
  • Neurochirurgie0,028 %35
  • Rheumatologie0,020 %25
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,019 %24
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,019 %23
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,010 %12
  • Thoraxchirurgie0,002 %3
  • Strahlenheilkunde0,002 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,002 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E11.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)5

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+152

Änderungen

2010Bestand
Diabetes mellitus, Typ 2: Mit Koma

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte