E10.40 Diabetes mellitus, Typ 1: Mit neurologischen Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAKinder mit Diabetes mellitus Typ 1 (<12 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs4

gilt über E10.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E10.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E10.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

gilt über E10.-FoKA: Konsens

Eine Schwangere wird mit entgleistem Diabetes mellitus Typ I stationär aufgenommen. Es besteht eine Ketoazidose mit der Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Überwachung und Behandlung. Darf O24.0 Diabetes mellitus in der Schwangerschaft, vorher bestehender Diabetes mellitus, Typ 1 zusammen mit E10.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

558 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 51 % Innere Medizin’23

Die Statistik weist E10.40 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu E10.4 mit allen Subkodes.

Rang 2239 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 46 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2110,36 %8,0
10 bis unter 15 Jahre2020,36 %11,0
15 bis unter 18 Jahre4040,72 %6,3
18 bis unter 20 Jahre2110,36 %3,0
20 bis unter 25 Jahre5220329,3 %4,7
25 bis unter 30 Jahre5431239,7 %4,2
30 bis unter 35 Jahre4924258,8 %5,6
35 bis unter 40 Jahre60332711 %7,5
40 bis unter 45 Jahre4421237,9 %6,0
45 bis unter 50 Jahre3618186,5 %7,1
50 bis unter 55 Jahre4022187,2 %5,6
55 bis unter 60 Jahre5023279,0 %5,3
60 bis unter 65 Jahre3521146,3 %8,4
65 bis unter 70 Jahre3212205,7 %6,5
70 bis unter 75 Jahre3625116,5 %8,5
75 bis unter 80 Jahre287215,0 %10,1
80 bis unter 85 Jahre197123,4 %7,3
85 bis unter 90 Jahre13852,3 %9,3
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,2 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 7,5 Tagen (35 bis unter 40 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

40.247 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (51 % und 31 %)

  • Innere Medizin51 %20.594
  • Pädiatrie31 %12.441
  • Gastroenterologie4,8 %1.918
  • Endokrinologie2,6 %1.053
  • Chirurgie2,5 %1.020
  • Übrige 25 Abteilungen8,0 %3.221
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie1,4 %558
  • Kardiologie1,3 %519
  • Nephrologie1,2 %468
  • Augenheilkunde1,1 %453
  • Intensivmedizin0,95 %383
  • Neurologie0,54 %217
  • Geriatrie0,38 %153
  • Sonstige Fachabteilung0,34 %137
  • Unfallchirurgie0,27 %107
  • Orthopädie0,15 %60
  • Pneumologie0,12 %49
  • Plastische Chirurgie0,080 %32
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,075 %30
  • Dermatologie0,042 %17
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,020 %8
  • Neurochirurgie0,017 %7
  • Urologie0,015 %6
  • Herzchirurgie0,010 %4
  • Rheumatologie0,007 %3
  • Allgemeine Psychiatrie0,005 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,005 %2
  • Neonatologie0,005 %2
  • Kinderchirurgie0,002 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E10.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis16

DEND [Entwicklungsverzögerung, Epilepsie, neonataler Diabetes]-Syndrom
79134Primärschlüssel
DEND [Entwicklungsverzögerung, Epilepsie, neonataler Diabetes]-Syndrom, intermediäre Form
99989Primärschlüssel
Syndrom der Entwicklungsverzögerung mit Epilepsie und neonatalem Diabetes
79134Primärschlüssel
Syndrom der Entwicklungsverzögerung mit Epilepsie und neonatalem Diabetes, intermediäre Form
99989Primärschlüssel
Diabetes mellitus Typ 1 mit Neuralgie
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit Neuritis
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit neurologischer Manifestation
Kreuz / Stern
Diabetische Neuropathie bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Diabetische Polyneuropathie bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Insulinabhängiger Typ-1-Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
Kreuz / Stern
Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
Kreuz / Stern
Typ-1-Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
Kreuz / Stern
Typ-1-Diabetes mellitus mit Polyneuropathie
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit Myatrophie
Kreuz / Stern
Diabetische Gastroparese bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Sexualstörung bei Typ-I-Diabetes mellitus
zurückgezogenPrimärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

79134
DEND-SyndromEntwicklungsverzögerung-Epilepsie-neonataler Diabetes-Syndrom
99989
Intermediäres DEND-SyndromEntwicklungsverzögerung-Epilepsie-neonataler Diabetes-Syndrom, intermediäre Form

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)5

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+153

Änderungen

2010Bestand
Diabetes mellitus, Typ 1: Mit neurologischen Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte