E10.40 Diabetes mellitus, Typ 1: Mit neurologischen Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAKinder mit Diabetes mellitus Typ 1 (<12 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs4

gilt über E10.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E10.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E10.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

gilt über E10.-FoKA: Konsens

Eine Schwangere wird mit entgleistem Diabetes mellitus Typ I stationär aufgenommen. Es besteht eine Ketoazidose mit der Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Überwachung und Behandlung. Darf O24.0 Diabetes mellitus in der Schwangerschaft, vorher bestehender Diabetes mellitus, Typ 1 zusammen mit E10.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

522 Fälle · 52 % Männer · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 50 % Innere Medizin’22

Die Statistik weist E10.40 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu E10.4 mit allen Subkodes.

Rang 2278 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 51, der Frauen ab etwa 44 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1100,19 %9,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,19 %1,0
15 bis unter 18 Jahre2200,38 %1,5
18 bis unter 20 Jahre4130,77 %5,0
20 bis unter 25 Jahre209113,8 %5,7
25 bis unter 30 Jahre52223010,0 %4,5
30 bis unter 35 Jahre62243812 %6,6
35 bis unter 40 Jahre61313012 %7,9
40 bis unter 45 Jahre3118135,9 %4,9
45 bis unter 50 Jahre4422228,4 %7,0
50 bis unter 55 Jahre4931189,4 %8,0
55 bis unter 60 Jahre4933169,4 %6,5
60 bis unter 65 Jahre4524218,6 %6,0
65 bis unter 70 Jahre2313104,4 %4,7
70 bis unter 75 Jahre181533,4 %8,9
75 bis unter 80 Jahre278195,2 %8,4
80 bis unter 85 Jahre2515104,8 %8,6
85 bis unter 90 Jahre6331,1 %8,5
90 bis unter 95 Jahre2110,38 %3,5
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,5 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 7,9 Tagen (35 bis unter 40 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

39.219 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (50 % und 33 %)

  • Innere Medizin50 %19.538
  • Pädiatrie33 %12.781
  • Gastroenterologie4,7 %1.846
  • Endokrinologie2,5 %999
  • Chirurgie2,4 %946
  • Übrige 25 Abteilungen7,9 %3.109
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie1,4 %541
  • Kardiologie1,3 %521
  • Augenheilkunde1,2 %456
  • Nephrologie1,2 %452
  • Intensivmedizin0,92 %361
  • Neurologie0,54 %211
  • Geriatrie0,34 %135
  • Sonstige Fachabteilung0,30 %117
  • Unfallchirurgie0,21 %83
  • Orthopädie0,16 %62
  • Pneumologie0,15 %57
  • Plastische Chirurgie0,074 %29
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,048 %19
  • Dermatologie0,041 %16
  • Herzchirurgie0,033 %13
  • Urologie0,031 %12
  • Rheumatologie0,018 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,013 %5
  • Kinderchirurgie0,010 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,005 %2
  • Kinderkardiologie0,003 %1
  • Neonatologie0,003 %1
  • Neurochirurgie0,003 %1
  • Strahlenheilkunde0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E10.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Diabetes mellitus Typ 1 mit Neuralgie
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit Neuritis
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit neurologischer Manifestation
Kreuz / Stern
Diabetische Neuropathie bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Diabetische Polyneuropathie bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Insulinabhängiger Typ-1-Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
Kreuz / Stern
Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
Kreuz / Stern
Typ-1-Diabetes mellitus mit neurologischer Komplikation
Kreuz / Stern
Typ-1-Diabetes mellitus mit Polyneuropathie
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit Myatrophie
Kreuz / Stern
Diabetische Gastroparese bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Sexualstörung bei Typ-I-Diabetes mellitus
zurückgezogenPrimärschlüssel

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)5

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+152
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+152

Änderungen

2010Bestand
Diabetes mellitus, Typ 1: Mit neurologischen Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte