E10.30 Diabetes mellitus, Typ 1: Mit Augenkomplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAKinder mit Diabetes mellitus Typ 1 (<12 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage4 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs5

-Anmerkung: Erläuterungen, die mit den entsprechenden Abschnitten aus dem Regelwerk für die WHO-Ausgabe der ICD-10 (Band II) identisch sind, sind am Ende mit „(WHO)“ gekennzeichnet.

gilt über E10.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E10.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E10.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

gilt über E10.-FoKA: Konsens

Eine Schwangere wird mit entgleistem Diabetes mellitus Typ I stationär aufgenommen. Es besteht eine Ketoazidose mit der Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Überwachung und Behandlung. Darf O24.0 Diabetes mellitus in der Schwangerschaft, vorher bestehender Diabetes mellitus, Typ 1 zusammen mit E10.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

457 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 51 % Innere Medizin’23

Die Statistik weist E10.30 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu E10.3 mit allen Subkodes.

Rang 2446 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 38, der Frauen ab etwa 44 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre10912,2 %9,6
15 bis unter 18 Jahre3300,66 %1,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre187113,9 %3,2
25 bis unter 30 Jahre51302111 %3,2
30 bis unter 35 Jahre73551816 %3,2
35 bis unter 40 Jahre77492817 %3,5
40 bis unter 45 Jahre3621157,9 %3,1
45 bis unter 50 Jahre3423117,4 %3,9
50 bis unter 55 Jahre52292311 %3,6
55 bis unter 60 Jahre3615217,9 %2,9
60 bis unter 65 Jahre231675,0 %2,9
65 bis unter 70 Jahre206144,4 %3,2
70 bis unter 75 Jahre141043,1 %4,0
75 bis unter 80 Jahre4130,88 %5,5
80 bis unter 85 Jahre4220,88 %7,0
85 bis unter 90 Jahre1010,22 %2,0
90 bis unter 95 Jahre1010,22 %3,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

40.247 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (51 % und 31 %)

  • Innere Medizin51 %20.594
  • Pädiatrie31 %12.441
  • Gastroenterologie4,8 %1.918
  • Endokrinologie2,6 %1.053
  • Chirurgie2,5 %1.020
  • Übrige 25 Abteilungen8,0 %3.221
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie1,4 %558
  • Kardiologie1,3 %519
  • Nephrologie1,2 %468
  • Augenheilkunde1,1 %453
  • Intensivmedizin0,95 %383
  • Neurologie0,54 %217
  • Geriatrie0,38 %153
  • Sonstige Fachabteilung0,34 %137
  • Unfallchirurgie0,27 %107
  • Orthopädie0,15 %60
  • Pneumologie0,12 %49
  • Plastische Chirurgie0,080 %32
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,075 %30
  • Dermatologie0,042 %17
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,020 %8
  • Neurochirurgie0,017 %7
  • Urologie0,015 %6
  • Herzchirurgie0,010 %4
  • Rheumatologie0,007 %3
  • Allgemeine Psychiatrie0,005 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,005 %2
  • Neonatologie0,005 %2
  • Kinderchirurgie0,002 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E10.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis20

Diabetes mellitus Typ 1 mit Katarakt
Kreuz / Stern
Typ-1-Diabetes mellitus mit Cataracta diabetica
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit diabetischer Retinopathie
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit Makulopathie
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit Netzhautveränderung
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit Retinaveränderung
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit Retinitis
Kreuz / Stern
Fundus diabeticus bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Neovaskularisationsglaukom bei diabetischer Retinopathie bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Traktionsablatio bei diabetischer Retinopathie bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Typ-1-Diabetes mellitus mit Retinopathia diabetica
Kreuz / Stern
Typ-1-Diabetes mellitus mit Retinopathia diabetica proliferans
Kreuz / Stern
Typ-1-Diabetes mellitus mit Retinopathia diabetica simplex
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit Augenkrankheit
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit ophthalmologischer Manifestation
Kreuz / Stern
Insulinabhängiger Typ-1-Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
Kreuz / Stern
▸ noch 4 Einträge
Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
Kreuz / Stern
Punktblutung als diabetische Augenkomplikation bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Typ-1-Diabetes mellitus mit Augenkomplikation
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ I mit Katarakt
zurückgezogenKreuz / Stern

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)5

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+153

Änderungen

2010Bestand
Diabetes mellitus, Typ 1: Mit Augenkomplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte