E10.20 Diabetes mellitus, Typ 1: Mit Nierenkomplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAKinder mit Diabetes mellitus Typ 1 (<12 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs4

gilt über E10.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E10.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E10.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

gilt über E10.-FoKA: Konsens

Eine Schwangere wird mit entgleistem Diabetes mellitus Typ I stationär aufgenommen. Es besteht eine Ketoazidose mit der Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Überwachung und Behandlung. Darf O24.0 Diabetes mellitus in der Schwangerschaft, vorher bestehender Diabetes mellitus, Typ 1 zusammen mit E10.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

445 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 51 % Innere Medizin’24

Die Statistik weist E10.20 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu E10.2 mit allen Subkodes.

Rang 2463 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 48 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1100,22 %4,3
10 bis unter 15 Jahre2110,45 %2,8
15 bis unter 18 Jahre6421,3 %3,0
18 bis unter 20 Jahre2110,45 %6,5
20 bis unter 25 Jahre7521,6 %3,7
25 bis unter 30 Jahre3912278,8 %5,3
30 bis unter 35 Jahre49272211 %6,8
35 bis unter 40 Jahre47262111 %5,6
40 bis unter 45 Jahre45301510 %6,8
45 bis unter 50 Jahre4221219,4 %11,2
50 bis unter 55 Jahre3118137,0 %6,8
55 bis unter 60 Jahre3827118,5 %9,6
60 bis unter 65 Jahre3827118,5 %5,9
65 bis unter 70 Jahre2410145,4 %11,1
70 bis unter 75 Jahre218134,7 %6,3
75 bis unter 80 Jahre13672,9 %7,7
80 bis unter 85 Jahre177103,8 %9,1
85 bis unter 90 Jahre177103,8 %6,9
90 bis unter 95 Jahre6511,3 %12,5
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

40.247 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (51 % und 31 %)

  • Innere Medizin51 %20.594
  • Pädiatrie31 %12.441
  • Gastroenterologie4,8 %1.918
  • Endokrinologie2,6 %1.053
  • Chirurgie2,5 %1.020
  • Übrige 25 Abteilungen8,0 %3.221
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie1,4 %558
  • Kardiologie1,3 %519
  • Nephrologie1,2 %468
  • Augenheilkunde1,1 %453
  • Intensivmedizin0,95 %383
  • Neurologie0,54 %217
  • Geriatrie0,38 %153
  • Sonstige Fachabteilung0,34 %137
  • Unfallchirurgie0,27 %107
  • Orthopädie0,15 %60
  • Pneumologie0,12 %49
  • Plastische Chirurgie0,080 %32
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,075 %30
  • Dermatologie0,042 %17
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,020 %8
  • Neurochirurgie0,017 %7
  • Urologie0,015 %6
  • Herzchirurgie0,010 %4
  • Rheumatologie0,007 %3
  • Allgemeine Psychiatrie0,005 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,005 %2
  • Neonatologie0,005 %2
  • Kinderchirurgie0,002 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E10.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis14

Diabetes mellitus Typ 1 mit Nephropathie
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit Nephrose
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ 1 mit renaler Manifestation
Kreuz / Stern
Diabetische extrakapilläre Glomerulohyalinose bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Diabetische extrakapilläre Glomerulosklerose bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Diabetische Glomerulonephritis bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Diabetische Glomerulosklerose bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Insulinabhängiger Typ-1-Diabetes mellitus mit Nierenkomplikation
Kreuz / Stern
Kimmelstiel-Wilson-Syndrom bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Morbus Kimmelstiel-Wilson bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus mit Nierenkomplikation
Kreuz / Stern
Typ-1-Diabetes mellitus mit Nierenkomplikation
Kreuz / Stern
Diabetesfettniere bei Typ-1-Diabetes mellitus
Kreuz / Stern
Diabetes mellitus Typ I mit Nephropathie
zurückgezogenKreuz / Stern

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’255

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154’25
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154’25
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154’25
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+154’25
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+154’25

Änderungen

2010Bestand
Diabetes mellitus, Typ 1: Mit Nierenkomplikationen: Nicht als entgleist bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte