E03.9 Hypothyreose, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
EBM 03100Hausärztliche Versorgungspauschale (GOP 03100 EBM) ab 1. Juli 2026: berechnungsfähig bei dieser gesicherten Diagnose für Patienten vom 19. bis zum vollendeten 75. Lebensjahr, wenn sie die einzige lang andauernde chronische Erkrankung in hausärztlicher Behandlung ist und dauerhaft mit nur einem erkrankungsspezifischen verschreibungspflichtigen Arzneimittel behandelt wird (zwei Wirkstoffe, wenn es sie als Kombinationspräparat gibt).
Morbi-RSA’26Sonstige endokrine Störungen, sonstige Hypothyreosen ohne Dauermedikation, Laktoseintoleranz, Chronische Thyreoiditis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 weitere Quelle · zuletzt 23.06.2015 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Myxödem o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs1

BSGBSG, Urteil vom 23.06.2015: Zulässigkeit des Austauschs einer tatsächlich unzutreffenden Kodierung – Ausschluss der späteren Rückforderung bei vorbehaltloser Zahlung de …23.06.2015

Ein Krankenhaus darf, gestützt auf erhöhte Laborwerte, die Symptome einer spezifisch behandlungsbedürftigen, kodierten Nebendiagnose sind, eine weitere Nebendiagnose für eine Krankenhausfallpauschale nicht kodieren, wenn die weitere Nebendiagnose der spezifischen Behandlung nicht bedurfte.

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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

518 Fälle · 73 % Frauen · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 55 % Innere Medizin’24

Rang 2305 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5320,97 %1,0
1 bis unter 5 Jahre000–1,0
5 bis unter 10 Jahre000–1,5
10 bis unter 15 Jahre5050,97 %2,0
15 bis unter 18 Jahre6061,2 %4,7
18 bis unter 20 Jahre000–5,0
20 bis unter 25 Jahre8351,5 %2,0
25 bis unter 30 Jahre10191,9 %5,0
30 bis unter 35 Jahre17893,3 %2,2
35 bis unter 40 Jahre185133,5 %4,2
40 bis unter 45 Jahre229134,2 %4,1
45 bis unter 50 Jahre347276,6 %4,8
50 bis unter 55 Jahre3111206,0 %5,5
55 bis unter 60 Jahre4211318,1 %7,2
60 bis unter 65 Jahre4514318,7 %7,6
65 bis unter 70 Jahre4512338,7 %7,9
70 bis unter 75 Jahre56173911 %8,1
75 bis unter 80 Jahre54153910 %10,5
80 bis unter 85 Jahre5474710 %8,4
85 bis unter 90 Jahre4313308,3 %8,4
90 bis unter 95 Jahre152132,9 %9,9
ab 95 Jahren8261,5 %7,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.348 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (55 % und 8,1 %)

  • Innere Medizin55 %739
  • Pädiatrie8,1 %109
  • Kardiologie6,8 %92
  • Gastroenterologie6,5 %88
  • Geriatrie4,7 %63
  • Übrige 25 Abteilungen19 %257
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie3,0 %40
  • Neurologie2,6 %35
  • Nephrologie1,6 %21
  • Endokrinologie1,4 %19
  • Intensivmedizin1,3 %17
  • Neonatologie1,3 %17
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,2 %16
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,0 %14
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,0 %14
  • Orthopädie0,74 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,67 %9
  • Pneumologie0,59 %8
  • Nuklearmedizin0,45 %6
  • Rheumatologie0,37 %5
  • Augenheilkunde0,30 %4
  • Unfallchirurgie0,30 %4
  • Urologie0,30 %4
  • Neurochirurgie0,22 %3
  • Allgemeine Psychiatrie0,15 %2
  • Dermatologie0,15 %2
  • Herzchirurgie0,15 %2
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,15 %2
  • Kinderkardiologie0,074 %1
  • Thoraxchirurgie0,074 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,074 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E03.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis29

Erworbene Athyreose
Primärschlüssel
Erworbene Hypothyreose
Primärschlüssel
Erworbene Insuffizienz der Schilddrüse
Primärschlüssel
Erworbene Schilddrüsenunterfunktion
Primärschlüssel
Erworbener Hypothyreoidismus
Primärschlüssel
Erworbenes Myxödem
Primärschlüssel
Fettsucht bei Hypothyreose
Primärschlüssel
Hypothyreoidismus
Primärschlüssel
Hypothyreose
Primärschlüssel
Hypothyreote Struma
Primärschlüssel
Infantiles Myxoedema
Primärschlüssel
Infantiles Myxödem
Primärschlüssel
Insuffizienz der Schilddrüse
Primärschlüssel
Kindliches Myxödem
Primärschlüssel
Latente Hypothyreose
Primärschlüssel
Myxoedema
Primärschlüssel
▸ noch 13 Einträge
Myxödem
Primärschlüssel
Schilddrüsenhormonmangel
Primärschlüssel
Schilddrüsenunterfunktion
Primärschlüssel
Anämie durch Myxödem
Kreuz / Stern
Demenz bei erworbener Hypothyreose
Kreuz / Stern
Systemische Atrophie des Zentralnervensystems bei Myxödem
Kreuz / Stern
Zerebellare Ataxie bei Myxödem
Kreuz / Stern
Gehirndegeneration bei Myxödem
Kreuz / Stern
Myopathie bei Hypothyreoidismus
Kreuz / Stern
Myopathie bei Myxödem
Kreuz / Stern
Katarakt bei Myxödem
Kreuz / Stern
Arthritis bei Hypothyreoidismus a.n.k.
Kreuz / Stern
Arthropathie bei Hypothyreose
Kreuz / Stern

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’251

H03AA
SchilddrüsenhormoneICD:E01.8E02E03.4+6’25

Änderungen

2010Bestand
Hypothyreose, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte