E03.2 Hypothyreose durch Arzneimittel oder andere exogene Substanzen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAMetabolische Störungen ohne prospektive Kostenrelevanz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Soll die äußere Ursache angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

132 Fälle · 72 % Frauen · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 55 % Innere Medizin’23

Rang 3759 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre2111,5 %2,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1010,76 %1,0
25 bis unter 30 Jahre2111,5 %2,0
30 bis unter 35 Jahre100107,6 %3,4
35 bis unter 40 Jahre7345,3 %5,1
40 bis unter 45 Jahre6244,5 %2,7
45 bis unter 50 Jahre6064,5 %3,8
50 bis unter 55 Jahre6064,5 %2,5
55 bis unter 60 Jahre7345,3 %4,4
60 bis unter 65 Jahre8356,1 %4,8
65 bis unter 70 Jahre6244,5 %6,0
70 bis unter 75 Jahre9366,8 %9,1
75 bis unter 80 Jahre168812 %10,6
80 bis unter 85 Jahre1951414 %10,6
85 bis unter 90 Jahre2341917 %7,0
90 bis unter 95 Jahre4223,0 %8,3
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.348 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (55 % und 8,1 %)

  • Innere Medizin55 %739
  • Pädiatrie8,1 %109
  • Kardiologie6,8 %92
  • Gastroenterologie6,5 %88
  • Geriatrie4,7 %63
  • Übrige 25 Abteilungen19 %257
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie3,0 %40
  • Neurologie2,6 %35
  • Nephrologie1,6 %21
  • Endokrinologie1,4 %19
  • Intensivmedizin1,3 %17
  • Neonatologie1,3 %17
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,2 %16
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,0 %14
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,0 %14
  • Orthopädie0,74 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,67 %9
  • Pneumologie0,59 %8
  • Nuklearmedizin0,45 %6
  • Rheumatologie0,37 %5
  • Augenheilkunde0,30 %4
  • Unfallchirurgie0,30 %4
  • Urologie0,30 %4
  • Neurochirurgie0,22 %3
  • Allgemeine Psychiatrie0,15 %2
  • Dermatologie0,15 %2
  • Herzchirurgie0,15 %2
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,15 %2
  • Kinderkardiologie0,074 %1
  • Thoraxchirurgie0,074 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,074 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E03.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Hypothyreoidismus durch Arzneimittel a.n.k.
Primärschlüssel
Hypothyreoidismus durch eine exogene Substanz a.n.k.
Primärschlüssel
Hypothyreoidismus durch PAS [p-Aminosalicylsäure]
Primärschlüssel
Hypothyreoidismus durch Phenylbutazon
Primärschlüssel
Hypothyreoidismus durch Resorzin
Primärschlüssel
Hypothyreoidismus durch Sulfonamide
Primärschlüssel
Hypothyreose durch PAS [p-Aminosalicylsäure]
Primärschlüssel
Hypothyreose durch Phenylbutazon
Primärschlüssel
Hypothyreose durch Resorzin
Primärschlüssel
Hypothyreose nach Jodbehandlung
Primärschlüssel
Iatrogener Hypothyreoidismus a.n.k.
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Hypothyreose durch Arzneimittel oder andere exogene Substanzen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte