D83.0 Variabler Immundefekt mit überwiegenden Abweichungen der B-Zellen-Zahl und -Funktion

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAImmundefekte, variabel oder i.V. mit anderen schweren Defekten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

28 Fälle · 75 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 26 % Innere Medizin’24

Rang 5200 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 53, der Frauen ab etwa 48 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre50518 %–
10 bis unter 15 Jahre2027,1 %–
15 bis unter 18 Jahre000–2,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1013,6 %1,5
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre2117,1 %16,5
40 bis unter 45 Jahre32111 %–
45 bis unter 50 Jahre1013,6 %6,0
50 bis unter 55 Jahre2117,1 %4,5
55 bis unter 60 Jahre60621 %3,0
60 bis unter 65 Jahre000–12,5
65 bis unter 70 Jahre1013,6 %1,0
70 bis unter 75 Jahre2027,1 %14,0
75 bis unter 80 Jahre33011 %–
80 bis unter 85 Jahre000–4,6
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

180 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 26 %

  • Innere Medizin26 %47
  • Hämatologie und internistische Onkologie23 %42
  • Pädiatrie13 %23
  • Rheumatologie12 %22
  • Gastroenterologie8,3 %15
  • Übrige 7 Abteilungen17 %31
▸ Übrige einzeln
  • Pneumologie6,1 %11
  • Nephrologie5,6 %10
  • Neurologie2,8 %5
  • Chirurgie1,1 %2
  • Kinderchirurgie0,56 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,56 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,56 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D83.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

DAVID [Defizienz des Hypophysenvorderlappens mit variablem Immundefekt]-Syndrom
293978Zwei Primärschlüssel
Syndrom der Hypophysenvorderlappendefizienz mit variablem Immundefekt
293978Zwei Primärschlüssel
Variabler Immundefekt mit überwiegenden Abweichungen der B-Zellen-Zahl und -Funktion
1572Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

1572
OBSOLET: Immundefektsyndrom, variablesveraltetOBSOLET: CVID
293978
Störung des Hypophysenvorderlappens-variables Immundefekt-SyndromDAVID-Syndrom

Änderungen

2010Bestand
Variabler Immundefekt mit überwiegenden Abweichungen der B-Zellen-Zahl und -Funktion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte