D80.9 Immundefekt mit vorherrschendem Antikörpermangel, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAStörungen mit Beteiligung des Immunsystems / Erythrozytose, Polyglobulie und sonstige Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe / Disseminierte intravasale Gerinnung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

24 Fälle · 67 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 39 % Pädiatrie’24

Rang 5351 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 65, der Frauen ab etwa 50 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1104,2 %–
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre41317 %–
25 bis unter 30 Jahre000–1,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre30313 %–
40 bis unter 45 Jahre1014,2 %–
45 bis unter 50 Jahre1014,2 %3,0
50 bis unter 55 Jahre40417 %6,0
55 bis unter 60 Jahre1104,2 %–
60 bis unter 65 Jahre1104,2 %10,0
65 bis unter 70 Jahre31213 %1,0
70 bis unter 75 Jahre2118,3 %3,0
75 bis unter 80 Jahre2208,3 %–
80 bis unter 85 Jahre1014,2 %9,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

282 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 39 %

  • Pädiatrie39 %111
  • Innere Medizin29 %82
  • Pneumologie13 %37
  • Nephrologie5,7 %16
  • Hämatologie und internistische Onkologie4,3 %12
  • Übrige 10 Abteilungen8,5 %24
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie3,5 %10
  • Rheumatologie1,4 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,71 %2
  • Kinderchirurgie0,71 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,35 %1
  • Intensivmedizin0,35 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,35 %1
  • Neurochirurgie0,35 %1
  • Neurologie0,35 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,35 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Antikörperimmundefekt
Primärschlüssel
Antikörpermangel
Primärschlüssel
Humoraler Immundefekt
Primärschlüssel
Humoraler Immunitätsmangel
Primärschlüssel
Immundefekt mit Antikörpermangel
Primärschlüssel
Immundefekt mit vorwiegender Beeinträchtigung der Antikörper-Produktion
101977Primärschlüssel
Kombiniertes Antikörpermangel-Syndrom
Primärschlüssel
Mangel an humoralen Antikörpern
Primärschlüssel
Systemkrankheit des Bindegewebes bei Hypogammaglobulinämie
Kreuz / Stern

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

101977
Immundefekt durch vorwiegenden AntikörperdefektGruppePAD · Vorwiegender Antikörpermangel · +1

Änderungen

2010Bestand
Immundefekt mit vorherrschendem Antikörpermangel, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte