D76.2 Hämophagozytäres Syndrom bei Infektionen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAHämophagozytäres Syndrom / Histiozytose-Syndrome — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Soll der Infektionserreger oder die Infektionskrankheit angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

44 Fälle · 52 % Männer · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 31 % Innere Medizin’22

Rang 4876 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 48, der Frauen ab etwa 27 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3216,8 %5,0
1 bis unter 5 Jahre52311 %29,0
5 bis unter 10 Jahre2114,5 %8,5
10 bis unter 15 Jahre1102,3 %12,0
15 bis unter 18 Jahre1012,3 %7,0
18 bis unter 20 Jahre3126,8 %4,3
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre60614 %7,0
30 bis unter 35 Jahre3216,8 %16,0
35 bis unter 40 Jahre1012,3 %9,0
40 bis unter 45 Jahre2204,5 %53,0
45 bis unter 50 Jahre1102,3 %15,0
50 bis unter 55 Jahre1102,3 %5,0
55 bis unter 60 Jahre3216,8 %25,0
60 bis unter 65 Jahre3306,8 %37,3
65 bis unter 70 Jahre2114,5 %56,0
70 bis unter 75 Jahre1102,3 %21,0
75 bis unter 80 Jahre2204,5 %30,5
80 bis unter 85 Jahre2024,5 %29,5
85 bis unter 90 Jahre1102,3 %22,0
90 bis unter 95 Jahre1012,3 %9,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

514 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 31 %

  • Innere Medizin31 %161
  • Pädiatrie14 %74
  • Hämatologie und internistische Onkologie12 %63
  • Dermatologie6,2 %32
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde5,8 %30
  • Übrige 24 Abteilungen30 %154
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie4,1 %21
  • Kinderchirurgie3,7 %19
  • Pneumologie2,9 %15
  • Nephrologie2,7 %14
  • Gastroenterologie2,3 %12
  • Neurologie2,1 %11
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,6 %8
  • Intensivmedizin1,4 %7
  • Rheumatologie1,4 %7
  • Thoraxchirurgie1,2 %6
  • Augenheilkunde0,97 %5
  • Herzchirurgie0,97 %5
  • Kardiologie0,97 %5
  • Neurochirurgie0,97 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,39 %2
  • Neonatologie0,39 %2
  • Strahlenheilkunde0,39 %2
  • Unfallchirurgie0,39 %2
  • Endokrinologie0,19 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,19 %1
  • Geriatrie0,19 %1
  • Orthopädie0,19 %1
  • Plastische Chirurgie0,19 %1
  • Urologie0,19 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D76.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Hämophagozytäres Syndrom bei Infektion
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Hämophagozytäres Syndrom bei Infektionen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte