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D76.2Hämophagozytäres Syndrom bei Infektionen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Immundefekt i. V. mit anderen schweren Defekten C / Hämophagozytäres Syndrom / Histiozytose-Syndrome — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Kodierhinweis:

Soll der Infektionserreger oder die Infektionskrankheit angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

Rang 4933 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 55, der Frauen ab etwa 18 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–7,0
1 bis unter 5 Jahre1012,6 %14,0
5 bis unter 10 Jahre1102,6 %14,2
10 bis unter 15 Jahre41311 %–
15 bis unter 18 Jahre42211 %18,0
18 bis unter 20 Jahre2205,3 %–
20 bis unter 25 Jahre1102,6 %21,5
25 bis unter 30 Jahre000–11,0
30 bis unter 35 Jahre3307,9 %–
35 bis unter 40 Jahre000–19,0
40 bis unter 45 Jahre2025,3 %45,0
45 bis unter 50 Jahre2205,3 %11,5
50 bis unter 55 Jahre1102,6 %14,0
55 bis unter 60 Jahre2115,3 %12,0
60 bis unter 65 Jahre3217,9 %9,0
65 bis unter 70 Jahre3217,9 %40,7
70 bis unter 75 Jahre2205,3 %8,0
75 bis unter 80 Jahre65116 %6,7
80 bis unter 85 Jahre000–14,0
85 bis unter 90 Jahre1102,6 %23,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

594 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 25 %

  • Innere Medizin25 %151
  • Pädiatrie15 %89
  • Hämatologie und internistische Onkologie12 %73
  • Dermatologie9,1 %54
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde6,4 %38
  • Übrige 23 Abteilungen32 %189
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie3,9 %23
  • Gastroenterologie3,0 %18
  • Nephrologie3,0 %18
  • Thoraxchirurgie2,9 %17
  • Kinderchirurgie2,5 %15
  • Neurochirurgie1,7 %10
  • Neurologie1,7 %10
  • Pneumologie1,5 %9
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,3 %8
  • Kardiologie1,3 %8
  • Rheumatologie1,3 %8
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,3 %8
  • Intensivmedizin1,2 %7
  • Augenheilkunde0,84 %5
  • Herzchirurgie0,84 %5
  • Unfallchirurgie0,84 %5
  • Urologie0,84 %5
  • Kinderkardiologie0,34 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,34 %2
  • Neonatologie0,34 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,34 %2
  • Endokrinologie0,17 %1
  • Geriatrie0,17 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D76.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Hämophagozytäres Syndrom bei Infektion
PrimärschlüsselPrimär†:D76.2158048

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

158048
Hämophagozytisches Syndrom, infektionsbedingtesHämophagozytisches Syndrom, Virus-assoziiertes · IAHS · +1

Änderungen

2010Bestand
Hämophagozytäres Syndrom bei Infektionen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte