D75.0 Familiäre Erythrozytose

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAStörungen mit Beteiligung des Immunsystems / Erythrozytose, Polyglobulie und sonstige Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Polyglobulie [Polyzythämie]: familiär

Polyglobulie [Polyzythämie]: gutartig

Exklusive:

Hereditäre Ovalozytose D58.1

Diagnosehäufigkeit

8 Fälle · 63 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 56 % Innere Medizin’22

Rang 6326 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 59, der Frauen ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre10113 %4,0
15 bis unter 18 Jahre10113 %2,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre10113 %4,0
55 bis unter 60 Jahre22025 %1,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre21125 %3,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre10113 %3,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

316 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie (56 % und 14 %)

  • Innere Medizin56 %177
  • Hämatologie und internistische Onkologie14 %43
  • Gastroenterologie11 %34
  • Intensivmedizin5,4 %17
  • Pädiatrie5,1 %16
  • Übrige 10 Abteilungen9,2 %29
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie2,2 %7
  • Kardiologie1,9 %6
  • Nephrologie1,6 %5
  • Pneumologie0,95 %3
  • Geriatrie0,63 %2
  • Neurologie0,63 %2
  • Augenheilkunde0,32 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,32 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,32 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,32 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D75.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Familiäre Erythrozytose
90042Primärschlüssel
Familiäre Polyglobulie
Primärschlüssel
Familiäre Polyzythämie
Primärschlüssel
Gutartige Polyglobulie
Primärschlüssel
Gutartige Polyzythämie
Primärschlüssel
PFCP [Primäre familiäre und kongenitale Polyzythämie]
90042Primärschlüssel
Primäre familiäre Polyzythämie
90042Primärschlüssel
Primäre familiäre und kongenitale Polyzythämie
90042Primärschlüssel
Primäre kongenitale Erythrozytose
90042Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

90042
Primäre familiäre und kongenitale ErythrozytosePrimäre hereditäre und kongenitale Polyzythämie · Polyzythämie, kongenitale primäre · +5

Änderungen

2010Bestand
Familiäre Erythrozytose

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte