D74.8 Sonstige Methämoglobinämien

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAHereditäre hämolytische Anämien / Methämoglobinämien / Sonstige Immundefekte z. T. mit anderen schweren Defekten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Erworbene Methämoglobinämie (mit Sulfhämoglobinämie)

Toxische Methämoglobinämie

Kodierhinweis:

Soll die äußere Ursache angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

23 Fälle · 61 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 30 % Innere Medizin’22

Rang 5487 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 41, der Frauen ab etwa 34 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre54122 %1,4
30 bis unter 35 Jahre70730 %3,6
35 bis unter 40 Jahre1014,3 %1,0
40 bis unter 45 Jahre2208,7 %1,0
45 bis unter 50 Jahre1014,3 %1,0
50 bis unter 55 Jahre33013 %3,3
55 bis unter 60 Jahre2028,7 %9,5
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre1014,3 %22,0
85 bis unter 90 Jahre1014,3 %5,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

30 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 30 %

  • Innere Medizin30 %9
  • Intensivmedizin23 %7
  • Kardiologie13 %4
  • Nephrologie13 %4
  • Pädiatrie10 %3
  • Übrige 2 Abteilungen10 %3
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie6,7 %2
  • Pneumologie3,3 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D74.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Enterogene Zyanose [Erworbene Methämoglobinämie]
Primärschlüssel
Erworbene Methämoglobinämie
464453Primärschlüssel
Erworbene Methämoglobinämie mit Sulfhämoglobinämie
Primärschlüssel
Erworbene Sulfhämoglobinämie
Primärschlüssel
Sulfhämoglobinämie
Primärschlüssel
Sulfhämoglobinämie mit Methämoglobinämie
Primärschlüssel
Toxische Methämoglobinämie
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

464453
Methämoglobinämie, erworbeneMethämoglobinämie, Medikamenten-induzierte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Methämoglobinämien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte