D70.6 Sonstige Neutropenie

ICD-10-GM 2016Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Neutropenie bei Hypersplenismus

Splenogene (primäre) Neutropenie

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über D70.-

Eine Sepsis wird mit einem passenden Sepsis-Kode z.B. aus Tabelle 1 kodiert. Dies trifft auch auf eine klinisch manifeste Urosepsis zu.

Aufnahme eines Patienten zehn Tage nach Gabe einer Chemotherapie bei akuter lymphatischer Leukämie aufgrund von Fieber und ausgeprägter arzneimittelinduzierter Neutropenie (kritische Phase acht Tage). Der Patient erhielt eine intravenöse antibiotische Therapie mit Meropenem, es erfolgte eine Umkehrisolation.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Alphabetisches Verzeichnis12

Allergische Granulozytopenie
Primärschlüssel
Autoimmungranulozytopenie
Primärschlüssel
Leukopenie nach Strahlentherapie
Primärschlüssel
Maligne Granulozytopenie
Primärschlüssel
Maligne Leukopenie
Primärschlüssel
Neutropenische Splenomegalie
Primärschlüssel
Primäre Granulozytopenie
Primärschlüssel
Primäre splenogene Neutropenie
Primärschlüssel
Splenogene Neutropenie
Primärschlüssel
Splenopathische Neutropenie
Primärschlüssel
Toxische Granulozytopenie
Primärschlüssel
Toxische Neutropenie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Neutropenie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2016 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte