D69.- Purpura und sonstige hämorrhagische Diathesen

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
ZE in SubkodesSubkodes dieser Schlüsselnummer sind in Anlage 7 2 Zusatzentgelten zugeordnet — welche, steht unten.
Exklusive:

Benigne Purpura hyper(gamma)globulinaemica D89.0

Essentielle (hämorrhagische) Thrombozythämie D47.3

Kryoglobulinämische Purpura D89.1

Purpura fulminans D65.-

Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura M31.1

Subkodes9

D69.0 Purpura anaphylactoidesCCL:123ZE: ZE2025-139Morbi-RSA
D69.1 Qualitative ThrombozytendefekteCCL:123ZE: ZE2025-139Morbi-RSA
D69.2 Sonstige nichtthrombozytopenische PurpuraCCL:23ZE: ZE2025-139Morbi-RSA
D69.3 Idiopathische thrombozytopenische PurpuraCCL:123ZE: ZE2025-139Morbi-RSAATC: 12
D69.4- Sonstige primäre ThrombozytopenieAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
D69.5- Sekundäre ThrombozytopenieAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
D69.6- Thrombozytopenie, nicht näher bezeichnetAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
D69.8- Sonstige näher bezeichnete hämorrhagische DiathesenAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
D69.9 Hämorrhagische Diathese, nicht näher bezeichnetCCL:123ZE: ZE2025-139Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

10.645 Fälle · 53 % Männer · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 40 % Pädiatrie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter D69.-.

Rang 300 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,059 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 39, der Frauen ab etwa 46 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr15395581,4 %4,2
1 bis unter 5 Jahre1.27575052512 %3,6
5 bis unter 10 Jahre1.68493874616 %3,6
10 bis unter 15 Jahre7634333307,2 %3,7
15 bis unter 18 Jahre2471381092,3 %4,0
18 bis unter 20 Jahre10650561,00 %5,4
20 bis unter 25 Jahre204901141,9 %4,2
25 bis unter 30 Jahre201931081,9 %5,0
30 bis unter 35 Jahre2771441332,6 %5,7
35 bis unter 40 Jahre2751351402,6 %6,3
40 bis unter 45 Jahre2921511412,7 %5,7
45 bis unter 50 Jahre2581301282,4 %5,5
50 bis unter 55 Jahre3461751713,3 %6,2
55 bis unter 60 Jahre4912452464,6 %6,4
60 bis unter 65 Jahre5883082805,5 %6,8
65 bis unter 70 Jahre6442933516,0 %6,5
70 bis unter 75 Jahre7434183257,0 %7,3
75 bis unter 80 Jahre6243502745,9 %7,9
80 bis unter 85 Jahre7614053567,1 %8,6
85 bis unter 90 Jahre5222442784,9 %8,5
90 bis unter 95 Jahre16275871,5 %8,7
ab 95 Jahren2911180,27 %7,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,6 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 8,7 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

10.351 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 40 %

  • Pädiatrie40 %4.113
  • Innere Medizin27 %2.780
  • Hämatologie und internistische Onkologie15 %1.505
  • Dermatologie7,9 %816
  • Gastroenterologie3,4 %354
  • Übrige 27 Abteilungen7,6 %783
▸ Übrige einzeln
  • Nephrologie1,7 %179
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,1 %115
  • Rheumatologie0,67 %69
  • Chirurgie0,60 %62
  • Urologie0,58 %60
  • Kardiologie0,54 %56
  • Neurologie0,38 %39
  • Sonstige Fachabteilung0,37 %38
  • Geriatrie0,26 %27
  • Intensivmedizin0,23 %24
  • Pneumologie0,23 %24
  • Strahlenheilkunde0,14 %15
  • Kinderchirurgie0,14 %14
  • Neurochirurgie0,097 %10
  • Neonatologie0,087 %9
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,068 %7
  • Unfallchirurgie0,058 %6
  • Endokrinologie0,048 %5
  • Herzchirurgie0,039 %4
  • Kinderkardiologie0,039 %4
  • Orthopädie0,039 %4
  • Geburtshilfe0,029 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,029 %3
  • Gefäßchirurgie0,019 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,019 %2
  • Plastische Chirurgie0,010 %1
  • Thoraxchirurgie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Zusatzentgelte der Subkodes2

ZE2025-139
Gabe von Blutgerinnungsfaktorenindividuell
▸ 3 Fußnoten des Katalogs
  • Nach Paragraf 5 Abs. 2 Satz 3 FPV 2025 ist für diese Zusatzentgelte das bisher krankenhausindividuell vereinbarte Entgelt der Höhe nach bis zum Beginn des Wirksamwerdens der neuen Budgetvereinbarung weiter zu erheben. Dies gilt auch, sofern eine Anpassung der entsprechenden OPS-Kodes erfolgt sein sollte.
  • Die jeweils zugehörigen ICD-Kodes und -Texte sind in Anlage 7 aufgeführt.
  • Für das Jahr 2025 gilt ein Schwellenwert in der Höhe von 6.000 € für die Summe der im Rahmen der Behandlung des Patienten für Blutgerinnungsfaktoren angefallenen Beträge. Ab Überschreitung dieses Schwellenwertes ist der gesamte für die Behandlung des Patienten mit Blutgerinnungsfaktoren angefallene Betrag abzurechnen.
ZE2025-97
Behandlung von Blutern mit Blutgerinnungsfaktorenindividuell
▸ 2 Fußnoten des Katalogs
  • Nach Paragraf 5 Abs. 2 Satz 3 FPV 2025 ist für diese Zusatzentgelte das bisher krankenhausindividuell vereinbarte Entgelt der Höhe nach bis zum Beginn des Wirksamwerdens der neuen Budgetvereinbarung weiter zu erheben. Dies gilt auch, sofern eine Anpassung der entsprechenden OPS-Kodes erfolgt sein sollte.
  • Die jeweils zugehörigen ICD-Kodes und -Texte sind in Anlage 7 aufgeführt.

Änderungen

2010Bestand
Purpura und sonstige hämorrhagische Diathesen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte