D69.60 Thrombozytopenie, nicht näher bezeichnet, als transfusionsrefraktär bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAPurpura und sonstige Gerinnungsstörungen und sonstige Krankheiten des Blutes der blutbildenden Organe bei anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
ZE: ZE2022-139Diese Diagnose ist in Anlage 7 des Fallpauschalenkatalogs einem Zusatzentgelt zugeordnet. Abgerechnet wird es, wenn zusätzlich eine der auslösenden Prozeduren erbracht ist; die Schwellenwerte stehen in den Fußnoten unten.

Diagnosehäufigkeit

921 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 31 % Pädiatrie’22

Die Statistik weist D69.60 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu D69.6 mit allen Subkodes.

Rang 1730 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr191092,1 %3,8
1 bis unter 5 Jahre3214183,5 %2,7
5 bis unter 10 Jahre3418163,7 %3,1
10 bis unter 15 Jahre231672,5 %4,6
15 bis unter 18 Jahre15871,6 %4,4
18 bis unter 20 Jahre9630,98 %3,1
20 bis unter 25 Jahre3811274,1 %4,4
25 bis unter 30 Jahre12661,3 %2,8
30 bis unter 35 Jahre217142,3 %5,3
35 bis unter 40 Jahre231582,5 %3,3
40 bis unter 45 Jahre2813153,0 %8,6
45 bis unter 50 Jahre2411132,6 %3,4
50 bis unter 55 Jahre3717204,0 %5,0
55 bis unter 60 Jahre4924255,3 %4,9
60 bis unter 65 Jahre7741368,4 %5,3
65 bis unter 70 Jahre6128336,6 %5,4
70 bis unter 75 Jahre9157349,9 %5,0
75 bis unter 80 Jahre8139428,8 %5,8
80 bis unter 85 Jahre132607214 %5,7
85 bis unter 90 Jahre7847318,5 %6,4
90 bis unter 95 Jahre3211213,5 %6,8
ab 95 Jahren5140,54 %3,8

Behandelnde Fachabteilung

8.623 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 31 %

  • Pädiatrie31 %2.679
  • Innere Medizin31 %2.671
  • Hämatologie und internistische Onkologie16 %1.373
  • Dermatologie9,1 %783
  • Gastroenterologie3,9 %332
  • Übrige 27 Abteilungen9,1 %785
▸ Übrige einzeln
  • Nephrologie2,1 %183
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,6 %135
  • Urologie0,82 %71
  • Chirurgie0,74 %64
  • Kardiologie0,64 %55
  • Rheumatologie0,59 %51
  • Pneumologie0,49 %42
  • Neurologie0,35 %30
  • Strahlenheilkunde0,27 %23
  • Sonstige Fachabteilung0,24 %21
  • Intensivmedizin0,21 %18
  • Neurochirurgie0,14 %12
  • Geriatrie0,13 %11
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,13 %11
  • Gefäßchirurgie0,10 %9
  • Kinderchirurgie0,10 %9
  • Plastische Chirurgie0,093 %8
  • Endokrinologie0,058 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,058 %5
  • Kinderkardiologie0,046 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,046 %4
  • Geburtshilfe0,035 %3
  • Orthopädie0,035 %3
  • Unfallchirurgie0,035 %3
  • Augenheilkunde0,023 %2
  • Neonatologie0,023 %2
  • Herzchirurgie0,012 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D69.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Zusatzentgelte1

ZE2022-139
Gabe von Blutgerinnungsfaktorenindividuell
▸ 3 Fußnoten des Katalogs
  • Nach § 5 Absatz 2 Satz 3 der Fallpauschalenvereinbarung 2022 ist für diese Zusatzentgelte das bisher krankenhausindividuell vereinbarte Entgelt der Höhe nach bis zum Beginn des Wirksamwerdens der neuen Budgetvereinbarung weiter zu erheben. Dies gilt auch, sofern eine Anpassung der entsprechenden OPS-Kodes erfolgt sein sollte.
  • Die jeweils zugehörigen ICD-Kodes und ICD-Texte sind in Anlage 7 aufgeführt.
  • Für das Jahr 2022 gilt ein Schwellenwert in der Höhe von 6.000 € für die Summe der im Rahmen der Behandlung des Patienten für Blutgerinnungsfaktoren angefallenen Beträge. Ab Überschreitung dieses Schwellenwertes ist der gesamte für die Behandlung des Patienten mit Blutgerinnungsfaktoren angefallene Betrag abzurechnen.

Alphabetisches Verzeichnis3

Transfusionsrefraktäre Thrombozytopenie
Primärschlüssel
Transfusionsrefraktäre thrombozytopenische Anämie
Primärschlüssel
Transfusionsrefraktärer Blutplättchenmangel
Primärschlüssel

Änderungen1

2018Titel geändert
Als Thrombozytopenie, nicht näher bezeichnet, als transfusionsrefraktär bezeichnet
2010Bestand
Thrombozytopenie, nicht näher bezeichnet: Als transfusionsrefraktär bezeichnet

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte